Dienstag, 11. Dezember 2018
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Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Regiojet wirft Flixbus Preisdumping vor


Regiojet-Bus / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der tschechische Fernbusbetreiber Regiojet hat dem deutschen Konkurrenten Flixbus vorgeworfen, ihn mit unfairem Preisdumping unter Druck zu setzen. Auf europäischer Ebene habe man bereits Schritte unternommen, um sich gegen den nach Ansicht von Regiojet "unfairen Wettbewerb" von Flixbus zu wehren, sagte Regiojet-Chef Radim Jancura der "Welt am Sonntag". Der tschechische Anbieter verfügt in Deutschland nur über einen Marktanteil von etwas mehr als einem Prozent, Flixbus liegt dagegen aktuell bei mehr als 94 Prozent.

Diese monopolhafte Marktstellung kritisierte auch Katharina Dröge, Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen im Bundestag und Sprecherin für Wettbewerbs- und Handelspolitik. "In der Praxis haben die Beschwerden gegen Flixbus bei den Verbraucherzentralen zugenommen. Auch das Streckenangebot wurde eingedampft." Das Entstehen des Monopols habe aber nicht verhindert werden können. Schließlich unterschritt der Fernbusanbieter die Umsatzschwellen, die eine Prüfung durch das Kartellamt ausgelöst hätten. Dröge will deswegen für ein weiteres Update des Wettbewerbsrechts kämpfen. "Nutzerzahlen sollten stärker in den Fokus der Kartellbehörden rücken." Gerade im Fernreisemarkt gäben Passagierzahlen die Bedeutung verschiedener Verkehrsträger für die Kunden besser wieder als Umsatzzahlen. "Das Gleiche gilt für digitale Plattformen. Und Flixbus ist eigentlich auch eine digitale Plattform, die mit Subunternehmen arbeitet." Bei hohen Marktkonzentrationen sollte das Kartellamt auch unabhängig von Kaufpreis und Umsatz prüfen, forderte Dröge. Hinter Flixbus stünden riesige Investoren, die einen langen Atem haben. "Mit einer aggressiven Preispolitik hat das Unternehmen alle deutschen Konkurrenten aus dem Markt gedrängt. Die gleiche Strategie verfolgt Flixbus offenbar nun auch in Tschechien. Ich fände es richtig, wenn sich die EU-Wettbewerbskommissarin das mal anschaut." Flixbus selbst spricht von einem normalen Wettbewerb. Ein Preisdumping, um unliebsame Konkurrenten loszuwerden, gebe es nicht. "Das Preissystem orientiert sich an Fahrtzeit sowie Busauslastung und basiert auf attraktiven Preisen sowie zeitlich begrenzten Kampagnen", so der Anbieter. Der deutsche Marktführer war im Februar 2013 vergleichsweise spät in den sich entwickelnden Fernbusmarkt eingestiegen. Zuvor waren erst DeinBus und dann MeinFernbus gestartet. Mit Letzterem fusionierte Flixbus im Jahr 2015. Ein Jahr später übernahm man die Fernbustochter der Deutschen Post, Postbus. Später schluckte man die Bustochter der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), Teile von Megabus und zuletzt den schwedischen Konkurrenten Swebus. Der Fernbuspionier DeinBus stellte dagegen Ende September seine letzte innerdeutsche Linie ein.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 07.10.2018 - 00:00 Uhr

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