Samstag, 23. Februar 2019
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Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.457,70 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,30 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Aktien von Wirecard setzten sich am Freitag mal wieder an die Spitze der Kursliste und legten bis kurz vor Handelsende über vier Prozent zu. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

NRW-Flüchtlingsminister fordert Integrationsgipfel


Frauen mit Kopftuch vor dem Ulmer Hbf / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) fordert mit Blick auf die am Dienstag in Berlin vorgestellten Eckpunkte für ein Einwanderungsgesetz einen Integrationsgipfel. "Die Eckpunkte überdecken nur die Streitthemen", sagte Stamp der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). "Wir müssen jetzt schnell über drei Punkte sprechen: Die Verfahren der Asylbewerber dürfen nicht so lange dauern. Die Rückführungen von abgelehnten Asylbewerbern müssen schneller gehen, und es muss eine Lösung für die Geduldeten gefunden werden."

Stamp betonte in der FAS, man müsse "sowohl über die nachdenken, die jetzt schon mit einer Duldung hier sind, als auch über jene, die künftig Asyl bei uns beantragen, unabhängig vom Einwanderungsgesetz". Der Minister sucht derzeit für seine Idee eines Migrationsgipfels von Bund, Ländern und Kommunen, unter den Ländern Verbündete. Zugleich betont er, es wachse die Zahl der Geduldeten, die sich inzwischen gut integriert hätten, aber jederzeit mit ihrer Abschiebung rechnen müssten. Auf seinem Tisch stapelten sich derzeit die Petitionen von Unternehmen, denen eben gewonnene Mitarbeiter durch Abschiebung wieder verlorengehen. Auch die Härtefallkommission habe viel zu tun. Stamp gegenüber der FAS: "Das ist ein echtes Problem, wir brauchen hier eine grundsätzliche Lösung, die nicht mehr vom Ermessenspieltraum der Ausländerbehörden abhängig ist." Stamp sagte der FAS, er könne sich für die Geduldeten eine Bleiberecht auf Probe über drei Jahre vorstellen, das bei Erfolg in einen unbefristeten Aufenthalt münden könnte. Allerdings dürften bei einem solchen Spurwechsel keine neuen Anreize entstehen, über das Asylrecht in Deutschland einzuwandern.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 06.10.2018 - 20:41 Uhr

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