Mittwoch, 19. Juni 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Amazonas-Repräsentanten loben "Fridays for Future"-Bewegung
Spahn: Altenpfleger sollten mindestens 2.500 Euro verdienen
Massiver "Drehtür-Effekt" in Jobcentern
Giffey fordert von künftiger SPD-Spitze Fokus auf Bürgersicherheit
Rentenexperte kritisiert SPD-Pläne für Grundrente ohne Prüfung
EU-Personal: Länder treffen erste Vorbereitungen für Sondergipfel
US-Börsen: Draghi sorgt für Aufschwung
86 Prozent aller importierten Sonnenbrillen kommen aus China
Fall Khashoggi: UN sieht Hinweise auf Verwicklung von Saudi-Kronprinz
Erzeugerpreise im Mai um 1,9 Prozent gestiegen

Newsticker

20:08Kooperation zwischen RB Leipzig und SC Paderborn 07 scheitert
20:03US-Notenbank lässt Zinsen weiter unverändert
18:53Über 70 Millionen Menschen auf der Flucht
18:40Leutheusser-Schnarrenberger kritisiert Tauber-Vorschlag
18:29Lottozahlen vom Mittwoch (19.06.2019)
18:20Pompeo: Beseitigung sexueller Gewalt ist Eckpfeiler der Außenpolitik
17:38DAX lässt nach - Continental-Aktien stark im Plus
16:26Fast jede vierte Pflegeausbildung wird staatlich gefördert
16:15Rechtsterrorismus: FDP will Sicherheitsbehörden zusammenlegen
16:01Richterbund begrüßt Ernennung von Lambrecht zur Justizministerin
15:51Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern im Nordwesten Deutschlands
15:38Massiver "Drehtür-Effekt" in Jobcentern
15:18Rehlinger weist Kramp-Karrenbauers Klimaschutz-Vorstoß zurück
14:52Bundesregierung gegen EU-Bürgerinitiative für Jugendliche
14:27Bundesbankpräsident bekennt sich zu EZB-Anleiheprogramm

Börse

Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.308,53 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,19 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von Continental mit über drei Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Covestro und der Deutschen Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Schulze: "Autoindustrie muss in den sauren Apfel beißen"


Svenja Schulze / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) beharrt in der Diesel-Debatte auf Nachrüstungen. Diese seien "der effektivste und gerechteste Ausweg aus der Dieselkrise", sagte Schulze der "Passauer Neuen Presse" (Samstagsausgabe). Lange habe sich alleine die SPD für Nachrüstungen eingesetzt, "seit Montag bekennen sich endlich auch die Kanzlerin und der Verkehrsminister dazu. Es ist gut, dass die Koalitionsspitzen sich geeinigt haben, denn jetzt wissen alle in der Autoindustrie, dass sie das nicht mehr aussitzen können."

Die Umtauschprämie könne laut Schulze in manchen Fällen helfen. Der Regelfall seien jedoch Bürger, die sich auch mit großzügigen Rabatten "nicht mal eben ein neues Auto leisten können", so Schulze. "Darum brauchen wir Hardware-Nachrüstungen auf Kosten der Hersteller. Sie müssen nun aber in den sauren Apfel beißen und die Nachrüstung und den Umtausch auch gegen saubere Gebrauchte umsetzen", forderte die SPD-Politikerin. Den Autoherstellern und ihrem Argument, die technische Nachrüstung von alten Dieselmotoren sei technisch kaum machbar, entgegnet die Umweltministerin: "Das mag in Einzelfällen stimmen, ist in dieser Allgemeinheit aber nicht mehr als eine Ausrede." Die Verweigerungshaltung - etwa vom bayerischen Autohersteller BMW - sei daher "nicht zu akzeptieren. Ich würde mir hier ein klares Wort des bayerischen Ministerpräsidenten wünschen." Die Wut der betroffenen Diesel-Halter kann sie nachvollziehen. "Der einzige Ausweg ist, dass der Schaden wieder gut gemacht wird. Darum dürfen wir die Autoindustrie nicht aus der Verantwortung entlassen", macht Svenja Schulze klar.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 06.10.2018 - 01:06 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung