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Zum Wochenausklang hat der DAX weiter nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.523,81 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,13 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nachdem der DAX die letzten Tage bereits heftig verloren hatte, war er am Freitag zunächst positiv in den Handel gestartet, hatte dann aber doch ins Minus gedreht. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bonner Professor will gegen Merkel kandidieren


CDU-Parteitag / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Rennen um den CDU-Parteivorsitz hat ein weiterer Bewerber seine Kandidatur angekündigt. Der renommierte Bonner Völkerrechtler Matthias Herdegen will beim CDU-Bundesparteitag in Hamburg gegen Kanzlerin Angela Merkel für das Amt des Parteivorsitzenden antreten. "Ich habe mich nach langen Gesprächen mit Parteifreunden und Mandatsträgern und auch staatsrechtlichen Kollegen im Frühsommer dieses Jahres entschieden, für den Vorsitz der CDU zu kandidieren", sagte der 61-jährige Herdegen der "Welt".

"Es geht mir darum, ein Zeichen zu setzen dafür, dass die Grundwerte der CDU nach wie vor lebendig sind und wir nicht zufrieden sind mit dem lediglich situativen Moderieren der schwierigen Situation", so Herdegen. "Wer immer nur auf Sicht fährt, ohne einen inneren Kompass, der riskiert, im Blindflug zu enden." Er teile ein "sehr verbreitetes Gefühl in unserer Partei" und einen "besorgniserregend tief verwurzelten Eindruck in sehr großen Schichten der Wählerschaft der Union", dass der "notwendige innere Aufbruch" der CDU nur mit einer Erneuerung an der Spitze gelingen könne. Herdegen, der Mitglied der Parlamentskommission für den Einsatz der Streitkräfte war und verfassungsrechtliche Verfahren für die Bundesregierung geführt hat, kritisierte einen "lediglich moderierenden Stil der Kanzlerin, die Dinge eher verwaltet, anstatt Missstände zu korrigieren". Der gebürtige Oberfranke nannte insbesondere die "Flüchtlingspolitik, in der nicht mehr zwischen Asylanspruch und Zuwanderungswunsch unterschieden, sondern eine Politik der offenen Grenzen praktiziert wird". Er bemängelte auch eine "vorwiegend sozialdemokratisch akzentuierte" Wirtschafts- und Sozialpolitik der CDU. Herdegen, der seit 1985 der CDU angehört, aber bislang keine Parteiämter innehatte, wandte sich gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD: "Diese Partei verbindet nur Professionalität im Schüren von Ängsten mit Dilettantismus in Sachfragen. Es wird eine der Hauptaufgaben einer neuen Unionsführung sein, langfristig die AfD völlig auszutrocknen. Wir müssen die Ursachen bekämpfen, die weite Teile der Bevölkerung in die Arme der AfD getrieben hat." Vor Herdegen hatten bereits zwei weitere CDU-Mitglieder Kandidaturen gegen Angela Merkel angekündigt, die seit 2000 Parteivorsitzende und seit 2005 Bundeskanzlerin ist.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 06.10.2018 - 00:00 Uhr

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