Samstag, 15. Dezember 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

BSI ist gegen Huawei-Boykott
Glyphosat-Überprüfung verschoben
2. Bundesliga: HSV gewinnt in Duisburg und ist Herbstmeister
Mittelstand erwartet Konjunkturwende
Wegen Pfeilpistolen: SPD drängt auf schärferes Waffengesetz
Mütterrente wird über mehrere Monate hinweg ausgezahlt
Mehr Rentner mit Grundsicherung erwartet
Mannheim: Mann tot in Wohnung gefunden - Verdacht auf Tötungsdelikt
Herrmann fordert Konsequenzen aus Straßburger Terroranschlag
Italienische Polizei: Amri war kein Einzeltäter

Newsticker

17:42CDU-Wirtschaftsflügel ermahnt Kramp-Karrenbauer
17:33Brinkhaus will mehr Offenheit der CDU gegenüber Migranten
17:271. Bundesliga: Bayern gewinnen gegen Hannover
16:43Trump kündigt Rückzug von US-Innenminister an
16:00Bremens Innensenator für Beobachtung der AfD-Jugend
15:00Instone rechnet mit über einer Milliarde Euro Verkaufserlös
14:582. Bundesliga: St. Pauli gewinnt gegen Fürth
12:59Wettbewerbsökonom kritisiert Regulierung des Taximarktes
12:45Mannheim: Mann tot in Wohnung gefunden - Verdacht auf Tötungsdelikt
11:07Bundeswehr will Flotte der Flugbereitschaft vergrößern
10:33Wegen Pfeilpistolen: SPD drängt auf schärferes Waffengesetz
09:42Bahn-Angestellte bekommen mehr Lohn
09:03EU-Parlamentarier kritisieren rumänische Ratspräsidentschaft
09:02Streiks bei der Bahn abgewendet
08:12Umfrage: Viele Bürger sehen CO2-Abgabe positiv

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

SPD-Fraktion will Annäherung an Russland


Basilius-Kathedrale in Moskau / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die SPD-Bundestagsfraktion will Deutschlands Osteuropa-Politik neu ausrichten und fordert eine engere Kooperation mit Russland in militärischen, politischen und wirtschaftlichen Fragen. "Wir sollten und dürfen den derzeitigen Antagonismus zwischen Russland und dem Westen weder als natürlichen noch als Dauerzustand akzeptieren", heißt es in einem in der Fraktion abgestimmten Papier, das bei der Sitzung der Abgeordneten am Dienstag beschlossen werden soll und über das die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Samstagausgaben berichten. Der achtseitige Entwurf trägt die Überschrift "Dialog, Vertrauen, Sicherheit – Voraussetzungen und Impulse für eine zeitgemäße sozialdemokratische Entspannungspolitik".

Die Parlamentarier fordern ein Ende der Konfrontation im militärischen Bereich. "Zusätzliche vertrauensbildende Maßnahmen sowie eine erhöhte Transparenz militärischer Entscheidungen sind dringend geboten", heißt es in dem Papier. Geworben wird für eine "Fortsetzung des Dialogs im Nato-Russland-Rat", zusätzliche Gespräche "über konventionelle Abrüstung" sowie die "Nutzung von Krisenkommunikations-Mechanismen auch auf militärischer Ebene". Außerdem plädieren die Abgeordneten für intensivere Beziehungen zwischen der Nato und dem von Russland angeführten Militärbündnis OVKS. Beim Streit um die Nato-Osterweiterung vermeidet das Papier eine klare Positionierung zu Gunsten des westlichen Bündnisses. "Moskau wirft dem Westen vor, durch die Nato-Osterweiterung die Interessen Russlands missachtet zu haben. Die USA und die EU verweisen derweil auf die Bündnisfreiheit eines jeden Mitgliedsstaates. Diese Positionen können nur im Dialog in Einklang gebracht werden", heißt es wörtlich. Neben der militärischen wollen die SPD-Abgeordneten auch eine engere politische Zusammenarbeit mit Russland. "In ausgewählten Politikbereichen wird es darum gehen müssen, im europäischen Interesse den Austausch mit Russland zu erweitern", heißt es wörtlich. Als Beispiel werden die Nahost- und Afghanistan-Politik, der Klimawandel, die Flüchtlingspolitik sowie der Kampf gegen den internationalen Terrorismus genannt. Auch die angeschlagenen Wirtschaftsbeziehungen will die SPD wiederbeleben. "Wo es möglich und sinnvoll ist, sind wir bereit, über eine engere Zusammenarbeit Beiträge zu einem Modernisierungsprozess in Russland zu leisten", heißt es. "Daher sollte nach neuen Möglichkeiten gesucht werden, um Wirtschaftskooperationen zu fördern". "Wir sehen viele ungenutzte Möglichketen für die Kooperation mit Russland und dem postsowjetischen Raum", sagte der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Nils Schmid, dem RND. "Für die Bürger keines anderen Landes werden so viele Schengen-Visa ausgestellt, wir für Russland." Das zeige, dass es trotz aller Probleme nach wie vor ein riesiges gegenseitiges Interesse gebe: "Auf dem sollten wir aufbauen, wenn wir die derzeitige Situation ändern wollen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 05.10.2018 - 14:56 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung