Freitag, 19. Oktober 2018
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Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.589,21 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,07 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Linde, der Deutschen Börse und von Bayer entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bei Neuwahlen droht ein Bundestag mit 900 Abgeordneten


Konstituierende Sitzung des Bundestages am 24.10.2017 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Zahl der Bundestagsabgeordneten könnte bei der nächsten Bundestagswahl nochmal deutlich steigen und auf fast 900 Abgeordnete klettern. Wie das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf eine Projektion des Instituts INSA auf Basis aktueller Umfragedaten ergibt, würden im Bundestag 898 Abgeordnete sitzen, wenn am kommenden Sonntag Wahl wäre. Das wäre ein Plus von 189 Abgeordneten beziehungsweise 27 Prozent im Vergleich zum bestehenden Bundestag mit aktuell 709 Abgeordneten.

Ein wichtiger Grund für die Entwicklung ist der sinkende Zuspruch für die CSU, schreibt Focus weiter. Weil die Partei die meisten Wahlkreise direkt gewinne, aber in Umfragen in Bayern nur noch bei 35 Prozent liege, gebe es eine wachsende Zahl an Überhangmandaten. Dies führe bei den anderen Parteien gleichzeitig zu einer steigenden Zahl von Ausgleichsmandaten. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) beziffert die Ausgaben für 898 Abgeordnete auf 635 Millionen Euro pro Jahr. Das seien 124 Millionen Euro mehr als in der laufenden Legislaturperiode. Verbandspräsident Reiner Holznagel kritisierte im Focus, schon jetzt gebe es "einen XXL-Bundestag zulasten der Steuerzahler. Werden die aktuellen Prognosen Wirklichkeit, droht dem Bundestag der Kollaps – hier sehe ich ein Risiko für die parlamentarische Demokratie."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 05.10.2018 - 07:47 Uhr

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