Sonntag, 24. Februar 2019
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Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.457,70 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,30 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Aktien von Wirecard setzten sich am Freitag mal wieder an die Spitze der Kursliste und legten bis kurz vor Handelsende über vier Prozent zu. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Mahle-Chefaufseher warnt vor falscher Euphorie bei Plug-in-Hybriden


Straßenverkehr / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Aufsichtsratschef des Motorteileherstellers Mahle, Heinz Junker, hat vor falscher Euphorie bei Plug-in-Hybrid-Mischantrieben gewarnt. "Die angegebenen drei bis vier Liter für einen Geländewagen mit Plug-in-Hybridantrieb haben in der Regel mit der Realität nichts zu tun", sagte Junker dem "Handelsblatt" (Freitagsausgabe). Nur sehr wenige Nutzer würden alle 30 Kilometer die Batterie aufladen.

Der Stiftungskonzern Mahle steckt momentan mitten in der Transformation der Branche zur Elektromobilität. Junker sieht die Stiftungskonstruktion dabei als Vorteil. "Ich habe die Stiftung nie als hinderlich empfunden. Ganz im Gegenteil. Der Großteil des Gewinns bleibt im Unternehmen", sagte der Aufsichtsratschef. Als wesentlichen Vorteil bei Mahle sieht er die Trennung von Stiftung und industrieller Führung: "In vielen Stiftungsunternehmen hat die Stiftung das Sagen auch im Unternehmen. Das halte ich für bedenklich." Junker sieht die Stiftungskonstruktion auch als Vorteil bei Übernahmen: "Unternehmen, die zu uns gekommen sind, wussten immer, dass sie bei uns eine langfristige Zukunft haben." Auch bei der Finanzkraft sieht Junker keine Nachteile. "Sicher könnten wir mehrere hundert Millionen Euro aus eigener Kraft stemmen." Selbst ein Börsengang hält er nicht für ausgeschlossen. "Es gibt ja auch in der Stiftungskonstruktion die Möglichkeit, einen Geschäftsbereich auszugliedern und an die Börse zu bringen", sagte Junker. Das Stiftungsunternehmen selbst braucht keine Übernahmen zu fürchten. "Die Stiftung mit ihrer Konstruktion bietet als Ankeraktionär doppelten Schutz", so Junker. Er bestätigte dem "Handelsblatt", dass sein Vertrag als Aufsichtsratschef und Vorsitzender der Mabeg kürzlich von den Gesellschaftern um fünf Jahre verlängert wurde. Der Stiftungskonzern Mahle gehört mit der Herstellung von Kolben und Kühlsystemen zu den Großen der Zulieferbranche.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 04.10.2018 - 17:53 Uhr

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