Sonntag, 16. Juni 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Landtagswahlen: Jurist zweifelt an Bundeszwang bei Unregierbarkeit
Neuer Vorschlag der Grünen: "Bürgerenergiegeld"
SPD warnt CDU vor Einfluss der "Werte-Union"
Grünen-Fraktionschefin fordert milliardenschweren Klimafonds
Forsa: SPD nur noch viertstärkste Partei - Grüne vor Union
Feuerwehrverband erwartet mehr Waldbrände durch Klimawandel
Anwaltverein wirft SPD Beschädigung des Justizministeriums vor
Bundestagsabgeordnete fehlen freitags am häufigsten
Nach Massenprotesten: Hongkong setzt Auslieferungsgesetz aus
Merkel: Bundeswehr "wichtiger Teil unserer Gesellschaft"

Newsticker

08:15Bayerns Grünen-Fraktionschef fordert Kanzlerkandidaten
00:00Habeck schlägt Kramp-Karrenbauer in Kanzlerfrage
00:00Grünen-Fraktionschefin fordert milliardenschweren Klimafonds
00:00Emnid: Grüne stärkste Partei, Union stürzt auf 25 Prozent
00:00Entwicklungsminister will Exportverbot für Plastikmüll
00:00Bundestagsabgeordnete fehlen freitags am häufigsten
00:00Anwaltverein wirft SPD Beschädigung des Justizministeriums vor
00:00Bundespolizei registriert weniger Straftaten
00:00Neuer Vorschlag der Grünen: "Bürgerenergiegeld"
19:33SPD warnt CDU vor Einfluss der "Werte-Union"
19:29Lottozahlen vom Samstag (15.06.2019)
18:44DFB-Pokal-Auslosung: Bayern fahren nach Cottbus
18:27++ EILMELDUNG ++ DFB-Pokal-Auslosung: Bayern spielen gegen Energie Cottbus
17:44Immer mehr lineares Fernsehen über Internet-Stream
17:15Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern im Nordosten Deutschlands

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX weiter nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Leitindex mit 12.096,40 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,60 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Mit Abstand größter Verlierer waren die Aktien von Infineon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Seyran Ates kritisiert offenen Tag der Moschee


Seyran Ates / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Rechtsanwältin und Imamin Seyran Ates hat den Tag der offenen Moschee kritisiert, da er jedes Jahr am Tag der Deutschen Einheit stattfindet. "Ich finde, dass diese Veranstaltung nicht nur falsch ist, sondern auch kontraproduktiv und eine Aussage tätigt, die ich nicht tragen möchte", sagte Ates am Mittwoch dem Deutschlandfunk. Sie sei als Berlinerin aufgewachsen und lebe seit 1969 in Berlin, deshalb sei der Tag der deutschen Einheit und der Fall der Mauer für sie etwas ganz Besonderes.

"Ich hab 1989 wirklich wochen-, monatelang sehr viel geweint und ich habe sehr, sehr viele Freundinnen und Freunde aus dem Osten, das heißt, dieser Tag ist für mich als Tag der deutschen Einheit wichtig, nicht als Tag der offenen Moscheen", so die Rechtsanwältin. Am Tag der offenen Moschee sei ganz viel schlecht. "An diesem Tag sollen Hunderttausende von Menschen sich beschäftigen mit dem Thema Islam, der Islam gehört zu Deutschland", so Ates. Sie sehe nicht, dass das zur Integration beitrage, sondern umgekehrt. "Diese Leute signalisieren uns, wir interessieren uns viel mehr für unsere Religion und wollen unsere Religion hier in Deutschland platzieren", so die Rechtsanwältin. Das halte man für viel wichtiger als das, was seit dem Mauerfall dieses Land bewege im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung. "Daher ist es immer eher eine Provokation als eine Öffnung zur Gesellschaft", so Ates. Beim Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan habe die Ditib-Moschee bewiesen, dass die Bürgermeisterin von Köln, der Architekt und Günter Wallraff nicht zu der Eröffnung erschienen, sondern diese Inszenierung für Erdogan eben nicht mitmachten, weil die Ditib-Moschee in Köln ausschließlich für eine Parallelgesellschaft stehe. "Ich bin ja der Ansicht, dass die Moscheen jeden Tag und mindestens an jedem Freitag einen Tag der offenen Tür haben sollten, nämlich dass die Moscheen offene Moscheen sind, wie die offene Kirche auch", so die Imamin. Ihre Moschee habe zwar an diesem Tag zu, weil man am Tag der deutschen Einheit den Tag der deutschen Einheit feiere, ansonsten habe ihre Moschee jeden Freitag nach dem Freitagsgebet, nach dem Ritual eine offene Gesprächsrunde, jeden Freitag. "So funktioniert das, dass wir durchgängig das ganze Jahr über unsere Moschee so gestalten und unsere Arbeit, dass die Menschen über den Islam informieren, über unsere Arbeit informieren", so Ates. Das gehe nicht, wenn man das nur einmal im Jahr mache in dieser Form und dann auch noch an solch einem nationalen Feiertag.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 03.10.2018 - 15:55 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung