Mittwoch, 26. Juni 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

EU-Sondergipfel: Weber kritisiert Macron
CDU-Gesundheitsexperte will Modellprojekte für legalen Cannabiskonsum
Althusmann warnt CDU vor zu großer Nähe zu Grünen
Mohring kritisiert CDU-Erscheinungsbild
Bericht: Luftwaffe fliegt mit beiden Airbus A340 zum G20-Gipfel
Söder will "Youtuber-Festival" gründen
Fall Lübcke: FDP-Innenexperte will Überprüfung von V-Mann-System
Berti Vogts lobt Arbeit der Nachwuchsleistungszentren
Suchtmediziner: Kokain wird systematisch unterschätzt
Organspende: Spahn sieht breite Unterstützung in Unionsfraktion

Newsticker

22:13US-Börsen uneinheitlich - Goldpreis deutlich schwächer
21:32Mietobergrenzen in Berlin sollen gestaffelt werden
21:03Ärztepräsident will Widerspruchslösung für Organspenden
20:26Forscherteam entdeckt im Irak 3.400 Jahre alten Bronzezeit-Palast
19:47Von der Leyen: NATO-Engagement ist mehr als nur Geld
19:17Bericht: CDU legt Fahrplan für Klimakonzept fest
18:38NRW-Innenminister: "Fall Lügde wurde eindeutig unterschätzt"
18:32Lottozahlen vom Mittwoch (26.06.2019)
18:04Bericht: Luftwaffe fliegt mit beiden Airbus A340 zum G20-Gipfel
17:56DAX kaum verändert - Thyssenkrupp mit kräftigem Kurssprung
17:11Jim Moginie bezeichnet Trump als "kolossalen Lügner"
16:49Fall Lügde: Kinderschutzbund vermutet "Netzwerk bis in Behörden"
16:04Bayern: 26-Jähriger stirbt bei Motorradunfall
15:24Baugewerbe will Wiedereinführung der Meisterpflicht
14:57Madonna fand sich selbst als Teenager nicht besonders hübsch

Börse

Am Mittwoch hat sich der DAX kaum verändert gezeigt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.245,32 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,14 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Thyssenkrupp mit einem kräftigen Kurssprung von über sechs Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien der Deutschen Bank und von Adidas. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

IG-BCE-Chef sieht Energiewende auf der Kippe


Windräder / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und Mitglied der Kohlekommission, sieht die Energiewende auf der Kippe. "Wir müssen aufpassen, dass eine zu sehr auf selbst gesetzte Klimaziele fokussierte Debatte nicht irgendwann radikalen Gegenpositionen Aufwind gibt, die niemand haben will. Donald Trump lässt grüßen", sagte Vassiliadis dem "Tagesspiegel" (Donnerstagsausgabe).

"Meine größte Sorge ist, dass die ganze Energiewende Mitte des nächsten Jahrzehnts stecken bleibt, weil zu teuer und zu ineffizient, und dann ein großer Rollback gefordert wird." Grundsätzlich habe die Bundesrepublik als "reiches und verantwortlich handelndes Land allen Grund und auch die Möglichkeiten, beim Klimaschutz voranzugehen. Aber uns selbst als edles Vorbild aufzuspielen, dem am Ende in der Praxis aber niemand folgt, wäre töricht", sagte der Gewerkschafter. "Es stimmt einfach nicht, dass wir in Deutschland mit einem Anteil von etwas mehr als zwei Prozent an den weltweiten CO2-Emissionen das Zwei-Grad-Ziel von Paris nennenswert beeinflussen werden." Zur Zukunft der Lausitz, die vom Ausstieg aus der Braunkohle am stärksten betroffen ist, regte Vassiliadis "eine Wertschöpfungskette um den Chemiecluster der BASF in Schwarzheide" an. Die BASF wird dort ihre Batteriechemie ansiedeln. Nun sei die Frage, ob man dort die Wertschöpfungskette erweitern kann. Möglicherweise um eine Batteriezellenfertigung, wie sie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier mit rund einer Milliarde Euro fördern will. Der IG-BCE-Vorsitzende plädierte ferner für einen vorrangigen Ausbau der Infrastruktur - "ein ICE, der die Lausitz mit Dresden verbindet" - sowie für die Ansiedlung von Bundeseinrichtungen. "Das kann man festlegen in einem Gesetz: Wegen des politisch begründeten Ausstiegs aus der Kohle werden wir in den nächsten zehn Jahren Bundesinstitute verbindlich in der Lausitz ansiedeln. Das ist viel einfacher, als Investoren aus der ganzen Welt anzulocken, und für mich auch ein Messpunkt dafür, wie ernst die Politik das Thema nimmt", sagte Vassiliadis dem "Tagesspiegel".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 03.10.2018 - 13:08 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung