Dienstag, 19. Februar 2019
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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX leicht nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.299,20 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,01 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Wirecard mit einem kräftigen Kurssprung von über 14 Prozent im Plus, gefolgt von Henkel und von HeidelbergCement. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bob Woodward warnt vor Risiken der Trump-Präsidentschaft


Donald Trump / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bob Woodward, der mit seinem Kollegen Carl Bernstein 1973 in der "Washington Post" den Watergate-Skandal aufdeckte, hat sich extrem besorgt über US-Präsident Donald Trump geäußert. Er sei vor allem besorgt, weil "Trump nie ein politisches Amt innehatte, bevor er Präsident wurde", sagte Woodward der "Zeit". Trump durchlaufe einen permanenten Prozess der Selbstbestätigung: "Alle haben gesagt, ich kann es nicht werden, und ich habe es doch geschafft! Was ihn zu der Überzeugung bringt, dass er in allen anderen Fragen auch immer Recht hat."

Er merke einfach nicht, dass er viele Dinge ganz tragisch missverstehe. "Die Bedeutung von Handelsdefiziten zum Beispiel. Oder die Bedeutung der Nato." In seinem Buch "Fear" beschreibt Woodward aufgrund Dutzender Interviews mit Beteiligten eine dysfunktionale Regierung, in der wechselseitiges Misstrauen und allgemeine Verachtung des Präsidenten um sich greifen. In Amerika hat das Buch mehrere Verkaufsrekorde gebrochen. Woodward, der bereits über neun US-Präsidenten geschrieben hat, sagte der Wochenzeitung: "Ich habe kürzlich darüber nachgedacht, was wirklich wichtig für die Bewertung eines Präsidenten ist. Es ist sein Verhalten in einer Krise. Einer Krise wie nach dem 11. September 2001 oder der Finanzkrise vor zehn Jahren. Wenn man sich jedoch ansieht, wie Trump in ganz normalen Zeiten operiert, dann gnade uns Gott, wenn er eine Krise meistern muss." Auch der Apparat im Weißen Haus könne ihm nicht helfen, denn es sei kein Team, man arbeitee dort nicht zusammen, jeder misstraue jedem. "Das Risiko, das mit Trump und seinem Weißen Haus einher geht, ist unvorstellbar", so der Investigativjournalist.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 03.10.2018 - 11:36 Uhr

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