Samstag, 23. Februar 2019
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.457,70 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,30 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Aktien von Wirecard setzten sich am Freitag mal wieder an die Spitze der Kursliste und legten bis kurz vor Handelsende über vier Prozent zu. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Amazon macht für Deutschland keine Lohnzusagen


Amazon-Päckchen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der weltgrößte Onlinehändler Amazon lässt nach Anhebung des firmeninternen Mindestlohns auf 15 Dollar pro Stunde in den USA offen, ob und wann ein verbesserter Mindestlohn auch für Deutschland in Kraft tritt. "Jedes Land ist anders", sagte ein Sprecher von Amazon Deutschland der "Welt". Man werde in allen Ländern außer den Vereinigten Staaten und Großbritannien, wo der Mindestlohn ebenfalls erhöht wurde, "die Situation weiter prüfen".

15 Dollar entsprechen derzeit 12,95 Euro. Für Großbritannien hatte das Unternehmen eine Anhebung der Lohnuntergrenze auf 10,50 Pfund (11,81 Euro) für den Großraum London und auf 9,50 Pfund (10,68 Euro) für die übrigen Regionen angekündigt. Amazon beschäftigt in Deutschland mehr als 12.000 fest angestellte Vollzeitmitarbeiter. Die Handels- und Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zeigte sich vom Schritt des Onlinehändlers nicht überzeugt. Man fordere den Konzern seit Jahren zu Tarifverhandlungen auf, sagte Gewerkschaftschefin Stefanie Nutzenberger. "Nur existenzsichernde Tarifverträge bieten Schutz vor Armut und Altersarmut. Einseitige, vom Arbeitgeber diktierte Lohnzuwächse bringen den Beschäftigten keine Rechtssicherheit, da sie jederzeit wieder zurückgenommen werden können", so Nutzenberger. Tarifverträgen verweigere sich der Versandhandelskonzern aber. Erneut forderte Nutzenberger bessere Arbeitsbedingungen bei Amazon: "Überwachung und Kontrolle an den Arbeitsplätzen müssen gestoppt, Belastungen müssen verringert werden", so die Gewerkschaftschefin.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 02.10.2018 - 17:20 Uhr

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