Montag, 22. Oktober 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Gutachten: Kontrollen an bayerischen Grenzen verfassungswidrig
Halle: Mann stirbt bei Explosion eines Fahrkartenautomaten
DM-Chef sieht noch Potenzial für Neueröffnungen
Vogel: Merkel kann auch bei Jamaika-Koalition bleiben
Habeck: Grüne wollen keine Volkspartei sein
Gabriel warnt vor "atomarem Wahnsinn"
Unions-Außenpolitiker Hardt: Riads Erklärungen "unglaubwürdig"
Stahl-Präsident fürchtet Milliarden-Zusatzkosten durch Klimaschutz
Tschechien rügt autoritäre Tendenzen in Nachbarstaaten
Schäfer-Gümbel verlangt klarere Abgrenzung der SPD von den Grünen

Newsticker

05:00Unions-Außenpolitiker Hardt: Riads Erklärungen "unglaubwürdig"
05:00Gabriel warnt vor "atomarem Wahnsinn"
05:00Schwerkranke wollen Herausgabe tödlicher Mittel erzwingen
05:00Habeck: Grüne wollen keine Volkspartei sein
05:00Vogel: Merkel kann auch bei Jamaika-Koalition bleiben
05:00DM-Chef sieht noch Potenzial für Neueröffnungen
00:00Bundesländer wollen Stahlindustrie vor höheren Klimakosten schützen
00:00NRW-Landeschef Hartmann warnt SPD-Spitze vor Ausstieg aus GroKo
00:00SPD-Vize Stegner stellt Große Koalition infrage
00:00Albrecht fordert Ausstiegsziel für Autos mit Verbrennungsmotor
22:51Zwei Motorradfahrer sterben bei Frontalzusammenstoß in Baden-Baden
22:09Räikkönen gewinnt Formel-1-Rennen in den USA
21:48++ EILMELDUNG ++ Räikkönen gewinnt Großen Preis der USA
20:14Khashoggi-Affäre: Außenminister fordern Aufklärung
19:491. Bundesliga: Gladbach nach Sieg gegen Mainz auf Platz zwei

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.553,83 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,31 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Adidas, Wirecard und RWE entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Seehofer beklagt "Selbstverzwergung" der Großen Koalition


Horst Seehofer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach dem Aufstand in der Unionsfraktion hat Innenminister Horst Seehofer (CSU) die Regierungsparteien aufgerufen, nach vorne zu blicken und ihre Reformerfolge stärker zu betonen. "Das ist ein riesiges Problem, diese Selbstverzwergung schwächt die Große Koalition und hilft nur der AfD", sagte Seehofer dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). Die überraschende Ablösung des bisherigen Unionsfraktionschefs Volker Kauder durch seinen Herausforderer Ralph Brinkhaus (beide CDU) kommentierte der CSU-Chef nur knapp.

"Das Verfahren war fair." Es habe zwei leidenschaftliche Plädoyers der beiden Kandidaten gegeben. "Das anschließende Wahlergebnis hat man zu akzeptieren." Seehofer will jetzt mit einer neuen Strukturpolitik gegen die Zweiteilung Deutschlands in Boomregionen und darbende Provinzen ankämpfen und verlorenes Vertrauen zurückgewinnen: "Wir müssen in Bildungseinrichtungen in schwachen Regionen investieren, in die Infrastruktur, ein schnelles Internet", sagte Seehofer, der auch für Heimatpolitik zuständig ist. Eine Mitschuld am ramponierten Ruf der Regierung bestritt Seehofer. Stattdessen legte er im Konflikt mit der SPD nach. Dem Koalitionspartner wirft er eine "Kampagne", gerichtet gegen Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen, aber "auch gegen mich" vor. Davon, warnte der Minister, profitiere wieder die AfD: "Wenn man eine Kampagne gegen den Chef einer Sicherheitsbehörde lostritt, ist das wieder ein Beitrag zur Stärkung einer solchen Protestpartei." Trotz der schlechten Umfragewerte der CSU sagt Seehofer ein gutes Ergebnis bei den Landtagswahlen in Bayern voraus. "So wie wir bei der Bundestagswahl in den letzten drei Wochen abgestürzt sind, so können wir jetzt umgekehrt auch noch deutlich zulegen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 25.09.2018 - 18:56 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung