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Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Unterlegener OB-Kandidat wirft CDU in Meißen "Tabubruch" vor


CDU-Flaggen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Bürgerrechtler Frank Richter hat die CDU nach seiner knappen Niederlage bei der Oberbürgermeisterwahl in Meißen scharf kritisiert und ihr einen "Tabubruch" vorgeworfen. "CDU und AfD hatten nach dem ersten Wahlgang, bei dem ich klar vorne lag, die feste Absicht, meinen Wahlsieg gemeinsam zu verhindern", sagte der parteilose Theologe der "Welt" (Dienstagsausgabe). "Ein Tiefpunkt dieser Kooperation bestand in der diffamierenden Kampagne des stellvertretenden AfD-Landesvorsitzenden Joachim Keiler gegen mich persönlich. Da hieß es unter anderem: `Wer Richter wählt, wählt noch mehr illegale Massenmigration in der Domstadt`."

Wer ihn kenne und mit der sächsischen Kommunalverfassung vertraut sei, wisse aber, "wie absurd und demagogisch dieser Vorwurf ist". Weder die CDU noch ihr Kandidat Olaf Raschke hätten sich "von solchen üblen Unterstellungen distanziert", so Richter weiter. "Ich halte das für einen politischen Tabubruch und mache mir deshalb große Sorgen um die weitere politische Entwicklung in Sachsen." Wenn die CDU um des puren Machterhalts willen mit Extremisten in ein Boot steige, verletze sie den demokratischen Grundkonsens, so Richter. Richter fehlten bei der Wahl in Meißen nur 97 Stimmen zum Sieg. "Mich beunruhigen zahlreiche, bei meinen Unterstützern eingegangene Informationen über Unregelmäßigkeiten." So hätten in Meißen zahlreiche Personen ihre Briefwahlunterlagen "gar nicht oder viel zu spät erhalten und deshalb auch nicht wählen" können, so Richter. Er habe im Wahlkampf gelernt, "wie schnell, gründlich und kompetent sich eine Bürgerbewegung ohne Parteistrukturen entwickeln" könne. Das mache ihm Hoffnung für die Zukunft. "Umgekehrt habe ich auch erfahren müssen, wie stark die Beharrungskräfte des kommunalen Establishments sind und wie schwer es ist, verloren gegangenes Vertrauen in die Veränderbarkeit von Politik zurück zu gewinnen", so der Bürgerrechtler.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 24.09.2018 - 14:25 Uhr

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