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Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.457,70 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,30 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Aktien von Wirecard setzten sich am Freitag mal wieder an die Spitze der Kursliste und legten bis kurz vor Handelsende über vier Prozent zu. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Windenergie: Deutschland verfehlt Ausbauziel für 2019


Windräder / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach dem jahrelangen Boom im Windenergie-Sektor rechnet die Bundesregierung mit einem deutlich langsameren Wachstum der Branche im kommenden Jahr. 2019 werde das Ausbauvolumen von Anlagen an Land zwischen 1500 und 2000 Megawatt betragen, heißt es in einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion, über die die "Passauer Neue Presse" (Montagsausgabe) berichtet. Damit fällt Deutschland hinter das Ausbauziel im Erneuerbare-Energien-Gesetz zurück, das einen jährlichen Brutto-Zubau von 2800 Megawatt installierter Leistung an Land für die Jahre 2017 bis 2019 vorsieht.

Auch der Ausbau von Offshore-Anlagen kann den Trend in der Windenergie an Land noch nicht ausgleichen. 2019 werden laut dem Ministerium höchstens 3000 Megawatt an Land und auf See installiert. Das sind zwei Drittel des Ausbauvolumens, das für 2018 erwartet wird (4500 Megawatt), und weniger als die Hälfte der 2017 installierten Brutto-Leistung (6141 Megawatt). Eine Ursache für den stagnierenden Zubau sieht das Ministerium in langwierigen Genehmigungsverfahren. Union und SPD haben im Koalitionsvertrag Sonderausschreibungen für Wind- und Solarenergie vereinbart, um das Klimaschutzziel bis 2020 einzuhalten. Diese seien noch in der Ressortabstimmung und könnten frühestens Mitte 2019 in Kraft treten, heißt es in der Antwort. Damit wäre für 2020 ein On- und Offshore-Zubau von bis zu 3800 Megawatt möglich. Julia Verlinden, Sprecherin für Energiepolitik der Grünen-Fraktion im Bundestag, sprach von einer "Arbeitsverweigerung dieser Bundesregierung" beim Thema Windenergie. Erst habe sie den Ausbau "massiv gedeckelt" und "jetzt verzögert sie Monat für Monat die versprochenen Sonderausschreibungen für Wind und Solar", sagte Verlinden der "Passauer Neuen Presse". Dies habe nun Folgen für die rund 160.000 Beschäftigten in der Windbranche. Es drohten "umfangreiche Kündigungen bei Herstellern und Zulieferern für Windenergieanlagen", so die Grünen-Politikerin. Sie forderte die Regierung auf, "endlich einen stetigen und klimagerechten Ausbaupfad für die Erneuerbare Energien vorzulegen".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 24.09.2018 - 05:00 Uhr

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