Sonntag, 17. Februar 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Deutscher Kardinal Müller kritisiert den Papst
Otte will europäische "Außenpolitik mit Mehrheitsprinzip"
Studie sagt Boom für Kompakt-Supermärkte voraus
Emnid: SPD wieder zweitstärkste Partei
Merkel verteidigt Nord Stream 2
Schauspieler Bruno Ganz gestorben
1. Bundesliga: Leipzig gewinnt in Stuttgart
Brinkhaus erwartet Einigung im Streit um Grundrente
2. Bundesliga: Heidenheim und Hamburg trennen sich 2:2
Forsa: SPD legt zu - Union verliert

Newsticker

09:50Abbiegeassistent: Große Nachfrage nach staatlichem Förderprogramm
09:33Kommunen fordern mehr Engagement für ländliche Gebiete
08:59Frau in Nürnberg mit Messer angegriffen - Täter auf der Flucht
08:47Mehrheit sieht Unterschiede zwischen Geschlechtern im Politikstil
08:22Heil sieht Weiterbildung als zentralen Teil der Arbeitsmarktpolitik
08:11Alice Schwarzer kritisiert Frauenpolitik der Bundesregierung
01:00Jeder fünfte Asylbewerber kommt legal und visafrei nach Europa
00:04Jeder dritte abgeschobene Migrant reist wieder ein
00:02Emnid: SPD wieder zweitstärkste Partei
00:02Emnid: SPD wieder zweitstärkste Partei
00:00Bericht: Bahn will verstärkt in Regionalnetze investieren
00:00Rehlinger kritisiert zu starke Förderung des Ostens
00:00Seehofer soll SPD-Grundrente gelobt haben
00:00Schulze will bundesweites Gesetz für Insektenschutz
00:00Gauland will wegen Gutachten Verfassungsschutz abschaffen

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.299,80 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,89 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Als Grund wurden vielfach Fortschritte in den chinesisch-US-amerikanischen Handelsgesprächen genannt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Studie: Steuerzahlern drohen hohe Braunkohle-Folgekosten


Heizkraftwerk / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Risiken, dass die Steuerzahler für die Rekultivierung und Folgeschäden der Braunkohletagebaue aufkommen müssen, sind in jüngster Vergangenheit gestiegen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag der Klima-Allianz Deutschland und des BUND, über welche die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Montagsausgaben berichten. "Nach aktueller Rechtslage bestehen große Risiken im Bereich der Konzernhaftung, die dazu führen können, dass die Bergbauunternehmen für die von ihnen verursachten Folgekosten nicht mehr aufkommen müssen", heißt es in der Studie.

"Wesentliche Gründe hierfür sind die teils sehr langen Zeithorizonte der Nachsorgeaufgaben, vollzogene Unternehmensumstrukturierungen sowie die veränderten klimapolitischen Rahmenbedingungen für die Kohleförderung in Deutschland", schreiben die Studienautoren weiter. All diese Gründe liefen im Kern auf die zentrale Frage hinaus, ob zum Zeitpunkt der anfallenden Sanierungs- und Rekultivierungskosten noch ein wirtschaftlich potentes Unternehmen bestehe, welches diese Kosten tragen könne. Vor allem die Umstrukturierungen bei den Braunkohlekonzernen, etwa den Verkauf des ostdeutschen Braunkohlegeschäfts an EPH oder die Umstrukturierungen bei RWE sehen die Autoren kritisch. "Im Falle der RWE wurde die Ausgründung der Innogy unter anderem mit dem Ziel vorgenommen, dass zukünftige Gewinne nicht mehr für die Finanzierungsvorsorge im Braunkohlebereich zur Verfügung stehen sollten", heißt es in der Studie. "Auch der Kauf der ostdeutschen Braunkohle durch die EPH wirft insgesamt große Fragen bezüglich des zukünftigen Engagements der EPH auf, für die Folgekosten des Braunkohlebergbaus aufzukommen", so die Studie weiter. Trotzdem hätten die Landesregierungen kaum Fortschritte bei der Sicherung der Rückstellungen für die Tagebaufolgeschäden gemacht. "Um ein realistisches Bild der zu erwartenden Folgekosten des Braunkohlebergbaus zu erlangen, sollte die Bundesregierung in Zusammenarbeit mit den zuständigen Bergbehörden der Länder bei unabhängiger Seite ein eigenes Kostengutachten beauftragen", fordern die Studienautoren. "Hierbei sollte ein besonderer Fokus auf Langzeitfolgekosten gelegt werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 23.09.2018 - 17:30 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung