Donnerstag, 27. Juni 2019
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Börse

Am Mittwoch hat sich der DAX kaum verändert gezeigt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.245,32 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,14 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Thyssenkrupp mit einem kräftigen Kurssprung von über sechs Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien der Deutschen Bank und von Adidas. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Umweltbundesamt: Umtauschprämie für Dieselautos wirkungslos


Luft-Messstation / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Eine Prämie für den Umtausch alter Dieselautos in Neuwagen hätte nach Ansicht von Experten kaum positive Auswirkungen auf die Schadstoffbelastung in deutschen Großstädten. "Eine Umtauschprämie würde im optimistischsten Fall lediglich eine Minderung der Stickoxid-Belastung um 0,7 Mikrogramm pro Kubikmeter bringen", heißt es in einem internen Arbeitspapier des Umweltbundesamts, aus der die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (FAS) zitiert. Das sei ein verschwindend geringer Wert im Vergleich zur Gesamtbelastung, die in Städten wie Stuttgart oder München zwischen 73 und 78 Mikrogramm liegt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will sich an diesem Sonntag mit Managern der deutschen Autokonzerne treffen, um sich nach monatelangem Streit auf Maßnahmen zur Vermeidung von Fahrverboten zu einigen. Während die Politik auf eine Nachrüstung der Hardware drängt, bevorzugen die Hersteller eine Umtauschprämie Es sei zu befürchten, dass durch eine solche Prämie kurzzeitig noch viele Fahrzeuge der weniger strengen Euro-6c-Norm in den Markt gebracht würden, bevor am 1. September kommenden Jahres die strengere Euro-6d-Norm in Kraft tritt, schreiben die Wissenschaftler. Zudem sei die Prämie wenig zielgerichtet, weil sie deutschlandweit genutzt werden könne und nicht nur in den besonders belasteten Kommunen. Schließlich könne sie auch erhöhte Emissionen des Klimagases CO2 zur Folge haben, wenn Kunden auf größere Fahrzeuge umstiegen oder sich statt eines Diesels einen Benziner kauften. Falls ein neues Prämiensystem eingeführt werde, solle es nicht aus Steuergeldern bezuschusst werden und zudem nur für Neufahrzeuge der strengen Euro-6d-Norm gelten, empfehlen die Experten des Umweltbundesamts.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 22.09.2018 - 17:45 Uhr

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