Dienstag, 18. Dezember 2018
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Am Dienstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.740,89 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,29 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine der Deutschen Lufthansa mit Kursgewinnen von über zwei Prozent entgegen dem Trend kräftig im Plus, gefolgt von Covestro und von der Deutschen Post. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Prüfbericht: BAMF-Skandal hätte früher auffallen müssen


Bundesamt für Migration und Flüchtlinge / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die offizielle Aufarbeitung zum Umgang mit Hinweisen auf ein mögliches Fehlverhalten in der BAMF-Außenstelle Bremen hat mehrere Fehler festgestellt. Das geht aus dem 26-seitigen Kontrollbericht der Internen Revision vor, über den die "Welt am Sonntag" berichtet. Demnach werden in der Gesamtbewertung zwar "in keinem Fall Anzeichen für ein grobes Fehlverhalten" festgestellt.

Die Analyse des Umgangs mit den jeweiligen Hinweisen der vergangenen Jahre zeigt jedoch deutlich, dass ein konsequenteres Bearbeiten durch das BAMF viel früher zu einer angemessenen Überprüfung der Zustände in Bremen und zu internen Ermittlungen geführt hätten. Das "grundlegende Problem" beim Umgang mit den einzelnen Hinweisen habe darin bestanden, "die dahinterliegende vollständige Dimension an Unregelmäßigkeiten zu erkennen", heißt es. Zuvor hatte bereits "Spiegel Online" über Inhalte berichtet. Die Analyse hebt hervor, dass die Interne Revision bei mehreren Hinweisen zunächst nicht eingebunden wurde - so etwa bei einer E-Mail, in der 2017 von "massenhaft" fragwürdigen Anhörungen die Rede war. Eine "sofortige" Einbindung der Revision wäre "geboten gewesen". Fehler wurden noch 2018 gemacht: Im Februar leitete das BAMF einen Bericht der damaligen Interimsleitung zwar an die Staatsanwaltschaft, nicht aber ans Ministerium weiter. Dies sei "nicht sachgerecht" gewesen. Ein Hinweis aus dem Mai, wonach es illegale Absprachen zwischen Außenstelle und Verwaltungsrichtern gegeben habe, sei der Internen Revision sogar erst zwei Monate später mitgeteilt worden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 22.09.2018 - 14:21 Uhr

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