Samstag, 23. Februar 2019
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.457,70 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,30 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Aktien von Wirecard setzten sich am Freitag mal wieder an die Spitze der Kursliste und legten bis kurz vor Handelsende über vier Prozent zu. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Putin will Nord Stream 2 finanzieren


Castoro 10 beim Bau von Nord Stream 2 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Russlands Präsident Wladimir Putin will das Pipelineprojekt Nord Stream 2 komplett mit russischen Mitteln finanzieren, sollte das Betreiberkonsortium durch neue Sanktionen bedroht werden. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Wochenendausgabe) informierte Putin die Bundesregierung bei seinem Besuch in Meseberg am 18. August über entsprechende Pläne. Damit machte der Präsident klar, dass er die Gasleitung auch gegen amerikanischen Widerstand durchsetzen will.

Momentan wird Nord Stream 2 durch ein internationales Betreiberkonsortium finanziert, das zu 50 Prozent vom russischen Erdgasförderer Gazprom betrieben wird. Anteile halten unter anderem die BASF-Tochter Wintershall, die Eon-Abspaltung Uniper und Shell. Nach Brancheninformationen strebt das Konsortium eine neue Finanzierungsstruktur bis 2019 an. Hintergrund der russischen Finanzierungofferte sind wiederholte Drohungen des US-Kongresses und der US-Regierung, auch das russische Energiegeschäft wegen der Wahlmanipulation 2016 mit Sanktionen zu belegen. Auch das am Donnerstagabend veröffentliche Sanktions-Dekret nimmt Bezug auf den Energiesektor, allerdings ohne konkrete Maßnahmen auszulösen. Die Bundesregierung ist an Nord Stream 2 nicht beteiligt, hat aber ein politisches Interesse an Gaslieferungen aus Russland. Freilich könnte die Übernahme des Betreiberkonsortiums durch russische Finanziers neue Probleme auslösen, weil die EU-Kommission aus Wettbewerbsgründen Gaslieferung und Transportgeschäft aus einer Hand verbietet.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 22.09.2018 - 00:01 Uhr

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