Samstag, 23. Februar 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Staat erzielt Rekordüberschuss von 58 Milliarden Euro
Ifo-Geschäftsklimaindex sinkt weiter
Paul Collier fordert höhere Besteuerung von Immobilienbesitzern
BGH wertet Diesel-Abschalteinrichtungen als Sachmangel
Fall Lügde: Polizeigewerkschaft fordert lückenlose Aufklärung
DAX startet im Plus - Wirecard legt kräftig zu
1. Bundesliga: Bremen und Stuttgart unentschieden
Sprachexpertin Wehling beriet auch das ZDF
Wahlkampfspende: Parteienrechtler sieht ernste Konsequenzen für AfD
USA liefern mehr Öl nach Deutschland

Newsticker

08:00Dutzende Fehler bei neuen Zügen führen zu Verspätungen
08:00"Spiegel": Tempolimit könnte 140 Tote pro Jahr verhindern
07:00Bär will "Digitalkunde" als Pflichtfach ab erster Klasse
05:00Bahn-Konzern fehlen 733 Lokführer
05:00Prämien für Hausarzt-Behandlung geplant
03:00FDP gegen Förderung von Holz-Heizungen: "Regierung ist verrückt"
03:00Bsirske lobt SPD-Vorstoß zur Grundrente
02:17Familienunternehmer nennen Frauenquote "Entmündigung"
02:13Bundesrechnungshof kritisiert zunehmenden Einsatz externer Berater
02:12Sprachexpertin Wehling beriet auch das ZDF
01:14Schmidt-Tochter: "Meine Eltern wurden überhöht"
00:54Paul Collier fordert höhere Besteuerung von Immobilienbesitzern
00:00Bundesrechnungshof kritisiert mangelnde Transparenz bei der Bahn
22:261. Bundesliga: Bremen und Stuttgart unentschieden
22:261. Bundesliga: Bremen und Stuttgart unentschieden

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.457,70 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,30 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Aktien von Wirecard setzten sich am Freitag mal wieder an die Spitze der Kursliste und legten bis kurz vor Handelsende über vier Prozent zu. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Türkei hält Währungskrise für überwunden und will mehr Kooperation


Türkische Lira / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Türkei glaubt, dass sie die Währungskrise überwunden hat, und setzt jetzt auf eine Vertiefung der Beziehungen zu Europa und zu Deutschland. Man wolle die Zollunion mit der EU ausbauen und gemeinsam mit Berlin gegen den Protektionismus vorgehen, schreibt der türkische Finanzminister Berat Albayrak in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstagausgabe). Die Zollunion müsse neben Industriegütern künftig auch Dienstleistungen, das öffentliche Beschaffungswesen und Agrarprodukte umfassen, forderte Albayrak.

Im August habe es einen "Währungsschock" gegeben, weil die Vereinigten Staaten die Türkei "auf die Zielscheibe" gesetzt hätten. Die Folgen seien aber nicht existenzbedrohlich: "Die Kursschwankungen hat die türkische Regierung erfolgreich gemeistert." Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe sich solidarisch erklärt und dadurch gezeigt, dass der Kursverfall der Lira keine primär wirtschaftlichen Gründe habe. "Wir halten viel von Deutschland", versicherte Albayrak, der ein Schwiegersohn von Präsident Recep Tayyip Erdogan ist. Der Staatschef kommt am 28. September nach Berlin, der Minister trifft bereits an diesem Freitag mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zusammen. Um die Türkei weiter zu festigen, kündigte Albayrak in der FAZ ein "Mittelfristiges Programm" an. Dieses will er an diesem Donnerstag auch in Ankara vorstellen. In den kommenden drei Jahren werde man die Inflation bekämpfen, das Leistungsbilanzdefizit senken, den Bankensektor stärken und solide öffentlichen Finanzen garantieren. Durch Sparmaßnahmen werde man das Haushaltsdefizit unterhalb von 2 Prozent halten. Um die Importabhängigkeit zu verringern, will Ankara die erneuerbaren Energien in der Heimat ausbauen. Erstmals arbeiteten jetzt alle Ministerien und staatlichen Einrichtungen zusammen, "um dem öffentlichen Sektor eine Dynamik zu bescheren, welche die der Märkte übertrifft", versicherte der Minister in der FAZ Das neue Präsidialsystem mit Erdogan an der Spitze mache "das Regieren effektiver und schneller." Gleichzeitig verwies Albayrak auf die Stabilität der türkischen Banken mit hoher Eigenkapitalausstattung und wenigen faulen Krediten. Die Türkei bleibe eine offene exportorientierte Volkswirtschaft, versprach der Minister: "Das Programm wird dazu beitragen, das Vertrauen globaler Investoren in die türkische Wirtschaft zurückzugewinnen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 19.09.2018 - 20:53 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung