Donnerstag, 27. Juni 2019
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Börse

Am Mittwoch hat sich der DAX kaum verändert gezeigt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.245,32 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,14 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Thyssenkrupp mit einem kräftigen Kurssprung von über sechs Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien der Deutschen Bank und von Adidas. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Türkei hält Währungskrise für überwunden und will mehr Kooperation


Türkische Lira / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Türkei glaubt, dass sie die Währungskrise überwunden hat, und setzt jetzt auf eine Vertiefung der Beziehungen zu Europa und zu Deutschland. Man wolle die Zollunion mit der EU ausbauen und gemeinsam mit Berlin gegen den Protektionismus vorgehen, schreibt der türkische Finanzminister Berat Albayrak in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstagausgabe). Die Zollunion müsse neben Industriegütern künftig auch Dienstleistungen, das öffentliche Beschaffungswesen und Agrarprodukte umfassen, forderte Albayrak.

Im August habe es einen "Währungsschock" gegeben, weil die Vereinigten Staaten die Türkei "auf die Zielscheibe" gesetzt hätten. Die Folgen seien aber nicht existenzbedrohlich: "Die Kursschwankungen hat die türkische Regierung erfolgreich gemeistert." Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe sich solidarisch erklärt und dadurch gezeigt, dass der Kursverfall der Lira keine primär wirtschaftlichen Gründe habe. "Wir halten viel von Deutschland", versicherte Albayrak, der ein Schwiegersohn von Präsident Recep Tayyip Erdogan ist. Der Staatschef kommt am 28. September nach Berlin, der Minister trifft bereits an diesem Freitag mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zusammen. Um die Türkei weiter zu festigen, kündigte Albayrak in der FAZ ein "Mittelfristiges Programm" an. Dieses will er an diesem Donnerstag auch in Ankara vorstellen. In den kommenden drei Jahren werde man die Inflation bekämpfen, das Leistungsbilanzdefizit senken, den Bankensektor stärken und solide öffentlichen Finanzen garantieren. Durch Sparmaßnahmen werde man das Haushaltsdefizit unterhalb von 2 Prozent halten. Um die Importabhängigkeit zu verringern, will Ankara die erneuerbaren Energien in der Heimat ausbauen. Erstmals arbeiteten jetzt alle Ministerien und staatlichen Einrichtungen zusammen, "um dem öffentlichen Sektor eine Dynamik zu bescheren, welche die der Märkte übertrifft", versicherte der Minister in der FAZ Das neue Präsidialsystem mit Erdogan an der Spitze mache "das Regieren effektiver und schneller." Gleichzeitig verwies Albayrak auf die Stabilität der türkischen Banken mit hoher Eigenkapitalausstattung und wenigen faulen Krediten. Die Türkei bleibe eine offene exportorientierte Volkswirtschaft, versprach der Minister: "Das Programm wird dazu beitragen, das Vertrauen globaler Investoren in die türkische Wirtschaft zurückzugewinnen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.09.2018 - 20:53 Uhr

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