Donnerstag, 27. Juni 2019
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Börse

Am Mittwoch hat sich der DAX kaum verändert gezeigt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.245,32 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,14 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Thyssenkrupp mit einem kräftigen Kurssprung von über sechs Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien der Deutschen Bank und von Adidas. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bankenabwicklungsfonds soll größer werden


Skyline von Frankfurt / Main / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der europäische Bankenabwicklungsfonds SRF soll größer werden als bisher bekannt. "Bisher gingen Schätzungen davon aus, dass der SRF im Jahr 2024 ein Zielvolumen von circa 55 Milliarden Euro haben würde", heißt es in einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums, über das das "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe) berichtet. "Aktuellere Daten führen zu Schätzungen, dass das Zielvolumen zwischen 59 und 71 Milliarden Euro betragen könnte."

Damit könnte auch die Letztabsicherung, die beim Euro-Rettungsschirm ESM angesiedelt werden soll, ein größeres Volumen bekommen. Die Euro-Finanzminister haben sich bereits grundsätzlich darauf verständigt, dass der ESM die Letztsicherung des SRF übernehmen soll, falls die Mittel des Abwicklungsfonds im Krisenfall nicht ausreichen. Die europäischen Finanzminister diskutierten bei ihrem vergangenen Treffen in Wien, was das höhere Volumen des SRF für Letztsicherung bedeutet. Es wurde klar: Vor allem die Südländer sind für eine möglichst große Summe. Neben der Letztsicherung kommen auch die weiteren Umbauten des ESM voran. So soll es bei der geplanten vorsorglichen Kreditlinie im Falle asymmetrischer Schocks keine vergleichbare Reformauflagen mehr geben, wie sie etwa mit Griechenland in einer Vereinbarung, dem Memorandum of Understanding (MoU), festgeschrieben wurden. Ein solches MoU könne durch eine "bloße Dokumentation, dass ein Programmland die Zugangskriterien weiterhin erfüllt" ersetzt werden, heißt es in einem Dokument einer Arbeitsgruppe, die Reformvorschläge für den ESM erarbeiten soll. Auch in einem Papier des ESM, über das das "Handelsblatt" berichtet, ist von einem "gestrafften MoU" die Rede. Es gehe darum eine Balance zu finden, das Instrument "attraktiv für potenzielle Nutzer" zu machen, aber gleichzeitig "nicht zu einem längeren Gebrauch zu ermutigen." Als Zugangsvoraussetzung listet der ESM sechs Kriterien auf. Dazu zählt etwa, den Stabilitäts- und Wachstumspakt mit seinen Schuldenregeln zu "respektieren" sowie eine tragbare Schuldenlast.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.09.2018 - 20:41 Uhr

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