Samstag, 23. Februar 2019
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Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.457,70 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,30 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Aktien von Wirecard setzten sich am Freitag mal wieder an die Spitze der Kursliste und legten bis kurz vor Handelsende über vier Prozent zu. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ischinger: Deutschland soll für EU und NATO neue Schulden riskieren


Bundeswehr-Panzer "Marder" / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, fordert von Deutschland, für ein größeres militärisches und finanzielles Engagement in Europa notfalls auch neue Schulden zu machen. "Was nützt uns die `Schwarze Null`, die wir quasi zu den Zehn Geboten zählen, wenn uns der Zusammenhalt in der EU um die Ohren fliegt", sagte Ischinger dem Wirtschaftsmagazin `Capital`. Angesichts zunehmender Krisen an den Rändern Europas und der Abkehr der USA werde Deutschland "in die beiden zentralen außenpolitischen Säulen unseres Landes, die EU und die NATO, deutlich mehr Geld investieren müssen. Das wird teuer, womöglich sehr viel teurer", so Ischinger weiter.

Der Diplomat und frühere Botschafter Deutschlands in Washington zeigte Verständnis für die Kritik von US-Präsident Donald Trump, Deutschland vernachlässige seine Pflichten im Verteidigungsbündnis. "Mir sagen ganz viele Diplomaten: Ihr Deutschen produziert jedes Jahr diesen irrsinnigen Handelsüberschuss, aber wenn über Syrien Bomben abgeworfen werden müssen, dann lasst ihr das die Dänen machen, und ihr macht nur die Fotos", sagte der Diplomat. "Das kann nicht richtig sein. Da verstehe ich die Kritik Donald Trumps." Zugleich warnte Ischinger vor einer Eskalation der zahlreichen regionalen Konflikte und Krisenherde auf der Erde. In den vergangenen Jahren hätten Regeln und Institutionen dramatisch an Einfluss verloren, sagte Ischinger. "Wir erleben gleichsam einen Kollaps der Global Governance. All dies erzeugt eine Lage, die ich für gefährlicher halte als alles zuvor seit dem Kalten Krieg", so Ischinger weiter. Besonders gefährlich sei die Entfremdung zwischen den USA und Russland, inzwischen gebe es zwischen beiden Staaten praktisch keine regelmäßigen Kontakte mehr. "Heute herrscht zwischen den Administrationen beider Länder praktisch Kontaktsperre", sagte der Diplomat. Die Gefahr, dass "einer mal auf den falschen Knopf drückt und aus kleinen Missverständnissen große werden, ist deutlich gewachsen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.09.2018 - 16:27 Uhr

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