Freitag, 19. Oktober 2018
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Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.589,21 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,07 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Linde, der Deutschen Börse und von Bayer entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bartsch: Nahles hat sich "über den Tisch ziehen lassen"


Dietmar Bartsch / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat SPD-Chefin Andrea Nahles vorgeworfen, sich mit dem Kompromiss zu Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen "über den Tisch ziehen" lassen zu haben. "Das Führungspersonal, das sich zu dritt geeinigt hat, hat einen Kompromiss erzielt, der allen geschadet hat", sagte Bartsch am Mittwoch dem Fernsehsender n-tv. Zudem äußerte er diesbezüglich Unverständnis: "Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Diese Causa Maaßen ist wirklich ein Skandal", sagte Bartsch.

Jemand der gravierende Fehler in seinem Amt gemacht habe, und zwar schon beim Fall Amri und beim NSU, der politisch Einfluss genommen habe und der klar illoyal gegenüber der Kanzlerin gewesen sei, der werde befördert. "Das versteht kein Mensch. Der bekommt jetzt noch 2.500 Euro monatlich mehr, das kann so nicht sein und ich wünsche mir, dass die Abgeordneten der SPD so viel Selbstbewusstsein haben, dass sie das nicht mitmachen", so Bartsch. Auf die Frage, ob Maaßens Beförderung auch wirklich eine sei, sagte Bartsch: "Natürlich ist ein Staatssekretär der höchste Posten, den ein Beamter erreichen kann. Das wollte Herr Maaßen und er ist eben in einer höheren Besoldungsgruppe, weil das eine höhere Verantwortung ist." Dass er als Verfassungsschutzpräsident nicht mehr agiere, sei aber ein Fortschritt. "Wir müssen Struktur und Personal beim Verfassungsschutz auf den Prüfstand stellen, das wäre dringend notwendig", so der Linken-Politiker. Den Vorschlag der FDP, einen Beauftragten des Bundestagen einzuführen, der die Geheimdienste besser kontrolliert, hält Bartsch für "eine kosmetische Operation": Da die Mehrheit des Parlaments den Beauftragten wählen würde, stehe er dem "sehr skeptisch" gegenüber.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.09.2018 - 13:38 Uhr

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