Samstag, 20. Oktober 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Mehrheit sieht demnächst weite Verbreitung von Pflegerobotern
Anwaltsvereinigung will Ausschluss von "Pro Chemnitz"-Anführer
Grüne wollen Nachbesserung von Netzwerkdurchsetzungsgesetz
DAX im Minus - Adidas vorne
Bosse neu auf Platz eins der Album-Charts
Brinkhaus bremst bei Altmaiers Steuer-Vorschlägen
BAMF: 60-Prozent-Mangelquote in Bingen
Geiselnahme in Köln: BAMF gibt Fehler im Asylverfahren zu
SPD-Europa-Spitzenkandidatin will neues Brexit-Referendum
IG-BCE-Chef wirft VW-Chef Unfähigkeit vor

Newsticker

11:44Özdemir lehnt Einordnung der Grünen als linke Kraft ab
11:40Kipping begrüßt Vorstoß für europäische Arbeitslosenversicherung
11:33Sachsen-Anhalts Lehrer leisten immer mehr Überstunden
11:25Seehofer verlangt rasche Rückkehr zur Vorratsdatenspeicherung
11:00De Maizière kritisiert Zerfall der politischen Kultur
10:50Merkel lobt Umweltzeichen "Blauer Engel"
10:39SPD plant Neuauflage der Historikerkommission
10:35Al-Wazir: Bundesregierung muss sich mit Autoindustrie anlegen
10:21BAMF: 60-Prozent-Mangelquote in Bingen
10:13Bioland verteidigt Kooperation mit Lidl
10:09Unionspolitiker wollen Fachkräfteeinwanderungsgesetz verschärfen
09:58Moritz Bleibtreu: Kino leidet unter Serienboom
09:54Top-Ökonomen warnen Italien vor Eskalation des Haushaltsstreits
09:48Linken-Chefin zeigt Bereitschaft für Mitte-links-Bündnis in Hessen
09:40Mützenich ruft Wirtschaft zur Absage der Riad-Konferenz auf

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.553,83 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,31 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Adidas, Wirecard und RWE entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bartsch: Nahles hat sich "über den Tisch ziehen lassen"


Dietmar Bartsch / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat SPD-Chefin Andrea Nahles vorgeworfen, sich mit dem Kompromiss zu Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen "über den Tisch ziehen" lassen zu haben. "Das Führungspersonal, das sich zu dritt geeinigt hat, hat einen Kompromiss erzielt, der allen geschadet hat", sagte Bartsch am Mittwoch dem Fernsehsender n-tv. Zudem äußerte er diesbezüglich Unverständnis: "Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Diese Causa Maaßen ist wirklich ein Skandal", sagte Bartsch.

Jemand der gravierende Fehler in seinem Amt gemacht habe, und zwar schon beim Fall Amri und beim NSU, der politisch Einfluss genommen habe und der klar illoyal gegenüber der Kanzlerin gewesen sei, der werde befördert. "Das versteht kein Mensch. Der bekommt jetzt noch 2.500 Euro monatlich mehr, das kann so nicht sein und ich wünsche mir, dass die Abgeordneten der SPD so viel Selbstbewusstsein haben, dass sie das nicht mitmachen", so Bartsch. Auf die Frage, ob Maaßens Beförderung auch wirklich eine sei, sagte Bartsch: "Natürlich ist ein Staatssekretär der höchste Posten, den ein Beamter erreichen kann. Das wollte Herr Maaßen und er ist eben in einer höheren Besoldungsgruppe, weil das eine höhere Verantwortung ist." Dass er als Verfassungsschutzpräsident nicht mehr agiere, sei aber ein Fortschritt. "Wir müssen Struktur und Personal beim Verfassungsschutz auf den Prüfstand stellen, das wäre dringend notwendig", so der Linken-Politiker. Den Vorschlag der FDP, einen Beauftragten des Bundestagen einzuführen, der die Geheimdienste besser kontrolliert, hält Bartsch für "eine kosmetische Operation": Da die Mehrheit des Parlaments den Beauftragten wählen würde, stehe er dem "sehr skeptisch" gegenüber.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 19.09.2018 - 13:38 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung