Montag, 17. Dezember 2018
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Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Montagmittag Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 10.830 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,3 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine der Deutschen Telekom, von Daimler und von Linde entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ferkelkastration: Grüne appellieren an Einzelhandel


Wurst / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Grünen im Bundestag nehmen die großen Einzelhandelsketten in Deutschland bei der betäubungslosen Ferkelkastration in die Pflicht. Der agrarpolitische Sprecher der Grünen, Friedrich Ostendorff, appellierte an den Einzelhandel, sich Alternativen zu dem Eingriff nicht zu versperren und Bauern zu unterstützen, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf ein Schreiben des Politikers an die Chefs von Edeka, Rewe, Lidl sowie Aldi Nord und Süd. Ab dem 1. Januar ist die Kastration ohne Betäubung verboten.

"Die Zeit rennt [...]. Alle Beteiligten, inklusive der Akteure des Lebensmitteleinzelhandels, müssen nun an einem Strang ziehen", schreibt Ostendorff. Der Grünen-Politiker machte deutlich, dass es zugelassene Alternativen gebe. "Die Ablehnung einzelner schon jetzt gesetzlich möglicher Verfahren ist aus Sicht des Tierschutzes nicht akzeptabel und gefährdet die Weiterentwicklung der Landwirtschaft." Neben der Aufzucht der Eber gibt es etwa die sogenannte Immunokastration, bei der Tiere mittels einer Injektion kastriert werden. Durch diese "Impfung" wird der unangenehme Ebergeruch verhindert, der bei einigen männlichen Tieren auftreten kann. Auf Anfrage der Zeitung teilte Aldi Nord mit, man akzeptiere alle zugelassenen Varianten, also auch die Immunokastration. Aldi Süd und Rewe äußerten sich ähnlich. Angaben zu Verkaufszahlen machten die drei Unternehmen allerdings nicht. Lidl schloss den Verkauf von Fleisch aus, dessen Tiere per Impfung behandelt worden sind. Der Bauernverband setzt auf eine Kastration unter lokaler Betäubung. Hier ist allerdings unklar, ob das rechtlich zulässig ist. Am Freitag befasst sich auch der Bundesrat mit dem Thema.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.09.2018 - 09:17 Uhr

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