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Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.553,83 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,31 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Adidas, Wirecard und RWE entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Kiesewetter: Idlib-Deal bringt Zeitgewinn


Flagge von Syrien / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Obmann der Unionsfraktion im Auswärtigen Ausschuss, Roderich Kiesewetter (CDU), sieht die Chance auf einen diplomatischen Prozess zur Schaffung einer Nachkriegsordnung für Syrien. "Mit der russisch-türkischen Vereinbarung zu Idlib wurde Zeit gewonnen, um einen diplomatischen Prozess für eine Nachkriegsordnung in Syrien in Gang zu bringen", sagte Kiesewetter der "Heilbronner Stimme" (Mittwochsausgabe). Der CDU-Politiker fügte hinzu: "Noch ist aber unsicher, wie sich das syrische Regime verhält und ob es der Türkei gelingt, sich mit Russland auf eine klare Rollenzuteilung in Idlib zur Entwaffnung und Abzug der Kämpfer zu einigen. Die positiv zu bewertende Einigung ist somit ein Schritt nach vorne, aber noch von großen Unwägbarkeiten abhängig."

Der Abschuss einer Militärmaschine könne den Druck auf Russland erhöhen, so Kiesewetter: "Hinzu verdeutlicht der wohl versehentliche Abschuss des russischen Aufklärungsflugzeugs durch die syrische Luftabwehr, dass die extreme Unübersichtlichkeit des Konflikts und Vielzahl involvierter Akteure den Druck auf Russland erhöhen, einen international geführten Friedensprozess zuzulassen." Russland laufe Gefahr, die Zustimmung im eigenen Land für seinen Militäreinsatz zu verlieren und am Ende vor einem Scherbenhaufen zu sitzen, weil es den Wiederaufbau nicht finanzieren könne. "Hierfür muss die europäische Bedingung durchgesetzt werden, dass Wiederaufbauhilfe nur beigetragen wird, wenn der Friedensprozess die sichere Rückkehr von Flüchtlingen und eine Neuordnung Syriens ermöglicht, an dessen Ende Assad gehen muss", so Kiesewetter. "Die Europäer sollten rasch ihre Positionen abstimmen und mit der Türkei eine gemeinsame Linie finden, sowie geeint weiter diplomatischen Druck auf Russland ausüben."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 18.09.2018 - 13:42 Uhr

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