Dienstag, 18. Dezember 2018
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Börse

Am Dienstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.740,89 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,29 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine der Deutschen Lufthansa mit Kursgewinnen von über zwei Prozent entgegen dem Trend kräftig im Plus, gefolgt von Covestro und von der Deutschen Post. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ex-SPD-Chef Schulz bekräftigt Forderung nach Entlassung Maaßens


Martin Schulz / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der frühere SPD-Vorsitzende Martin Schulz hat die Forderung seiner Partei nach einer Entlassung von Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen bekräftigt. "Er hat den Rahmen verlassen, in dem sich ein Verfassungsschutzchef bewegen sollte. Deshalb muss er gehen", sagte Schulz der "Süddeutschen Zeitung".

Wenn Maaßen nicht selbst zurücktrete, gehe er davon aus, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel seine Entlassung erwirke: "Ich glaube nicht, dass er am Mittwoch noch im Amt ist." Maaßen sei entweder "nicht sorgfältig oder er handelt politisch motiviert. Ich glaube, dass Letzteres stimmt", sagte Schulz. Die Große Koalition betrachtet er nicht als gefährdet: "Ich glaube nicht, dass die Regierung wegen Maaßen zerbrechen wird." Der SPD-Politiker kritisierte aber die CSU und Bundesinnenminister Horst Seehofer. "Ein SPD-Innenminister hätte Maaßen schon längst entlassen", so Schulz, während die CSU "ein Schauspiel nach dem anderen vorführt". Wenn Seehofer Maaßen verteidige, stelle er sich dadurch gegen Merkel. "Der Innenminister brüskiert die Kanzlerin, indem er sich vor jemanden stellt, der sie auf der Grundlage von falschen Informationen und nicht sorgfältiger Prüfung öffentlich angreift", sagte Schulz. Er prognostiziert daher auch ein baldiges Ende Seehofers als Innenminister, spätestens nach der bayerischen Landtagswahl am 14. Oktober: "Ich bin sicher: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Seehofer ausgewechselt wird. Weil er immer die falschen Konsequenzen zieht, nicht nur im Fall Maaßen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 18.09.2018 - 10:37 Uhr

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