Freitag, 16. November 2018
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.353,67 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,52 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Siemens, BASF und Henkel entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Giffey kritisiert Parteigenossen Schulz für "Misthaufen"-Äußerung


Franziska Giffey / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey sieht nach den Ereignissen von Chemnitz die Demokratie in Gefahr und beklagt einen sprachlichen Niveauverfall in der Politik. "Was ich an vielen Stellen erlebe, ist eine Polarisierung und Verrohung der Sprache. Da ist es auch nicht hilfreich, wenn der Bundesinnenminister erklärt, die Migration sei die Mutter aller Probleme", sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).

In Deutschland lebten 20 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, von denen viele arbeiteten, Steuern zahlten und Kinder großzögen. "Wenn man all denen sagt, sie seien die Ursache für alle Probleme, dann ist das fatal. Das führt zu Verwerfungen." Giffey kritisierte nicht nur Innenminister Horst Seehofer (CSU), sondern auch den früheren SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz. Dieser hatte AfD-Chef Alexander Gauland in einer Bundestagsdebatte vorgeworfen, sich "Mittel des Faschismus" zu bedienen. Schulz wünschte Gauland schließlich auf den "Misthaufen" der Geschichte. "Menschen gehören nicht auf den Misthaufen", sagte Giffey, die betonte, sie teile die inhaltliche Kritik von Schulz. Politik müsse jedoch Vorbild bleiben: "Je niveauloser andere werden, desto mehr Niveau müssen wir beweisen." Dies gelte für das Erscheinungsbild der gesamten Koalition. "Niemand will eine vollkommen zerstrittene Regierung, die sich permanent gegenseitig vors Schienbein tritt. Wir sind gewählt worden, um Probleme anzupacken und zu lösen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 15.09.2018 - 01:00 Uhr

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