Freitag, 19. Juli 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.227,85 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,92 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Merck mit kräftigen Kursgewinnen von fast zwei Prozent entgegen dem Trend im Plus, gefolgt von den Aktien von der Deutschen Börse und von RWE. Die Anteilsscheine von SAP standen kurz vor Handelsschluss mit einem kräftigen Kurseinbruch von über fünf Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Thyssenkrupp mit jeweils kräftigen Kursverlusten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Lindner: Streit um Maaßen ist Beleg für "Endzeitstimmung"


Christian Lindner / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

FDP-Chef Christian Lindner sieht den Streit um Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen als Beleg für die "herrschende Endzeitstimmung in der Koalition von Frau Merkel". "Jeder andere würde es besser machen als Angela Merkel", sagte Lindner "Zeit-Online". Mit der öffentlichen Forderung nach einer Entlassung habe die SPD die Koalition in eine Verliererposition gebracht.

Folge Horst Seehofer der Aufforderung nicht, müsse die SPD die Koalition verlassen. Müsse Seehofer auf Druck der SPD wiederum Maaßen entlassen, sei damit sein Autoritätsverlust dokumentiert, so Lindner. "Man hätte sich gemeinsam und hinter den Kulissen auf einen personellen Neuanfang verständigen müssen." Lindner kritisierte zugleich den Präsidenten des Verfassungsschutzes und forderte seine Entlassung. "Herr Maaßen macht für einen Geheimdienstchef zu viele Schlagzeilen. Wenn der Inhaber einer so sensiblen Position das Vertrauen eines Teils von Regierung und Öffentlichkeit verliert, muss es eine Neubesetzung geben." Nach Ansicht des FDP-Chefs ist Kanzlerin Angela Merkel zu lange an der Macht. "Wie die Geschichte die Amtszeit von Frau Merkel einordnen wird, weiß ich nicht. Ich habe das Gefühl, sie dauert zu lange." Merkel könne nach 13 Jahren Kanzlerschaft keine mutige Entscheidung mehr treffen. Eine lange Amtszeit bringe "eine Deformation der eigenen Urteilskraft mit sich, eine Entfernung von Alltagsfragen und das Gefühl, alles schon einmal diskutiert und entschieden zu haben", sagte Lindner und schloss daraus: "Jeder andere Spitzenkandidat, den die Union kürt, würde es besser machen als Angela Merkel", so der FDP-Chef.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 14.09.2018 - 16:24 Uhr

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