Mittwoch, 14. November 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Arbeitgeberpräsident will Ungelernte nach Deutschland holen
Polizei benennt 20 gefährliche Orte in Norddeutschland
Spahn will nationale Souveränität für Grenzschutz aufgeben
Bericht: CDU und CSU denken über Tausch von Ministerien nach
Scholz ermahnt Italien zur Vorsicht bei Haushaltspolitik
Regierung will zusätzliche Milliarden-Mittel für KI bereitstellen
Zahl der Schulanfänger bleibt stabil
DAX startet vor ZEW-Daten mit Gewinnen
Biedenkopf rät CDU zur Wahl von Kramp-Karrenbauer
Merkel wirbt für mehr Solidarität in Europa

Newsticker

01:00Syrien: Mindestens 35 Deutsche in Haft
00:00Bundesregierung fürchtet Nachteile durch EU-Leistungsschutzrecht
22:18Hartz IV: CDU-Arbeitsmarktpolitiker stellt Vier-Punkte-Plan vor
22:10US-Börsen lassen nach - Euro stärker
21:36Kühnert hadert mit personeller Aufstellung der SPD für Europawahl
20:40Diesel-Fahrverbot: Ausnahmen für Handwerker und Lieferverkehr
19:43Spahn will nationale Souveränität für Grenzschutz aufgeben
19:43Spahn will nationale Souveränität für Grenzschutz aufgeben
19:31Bericht: Großbritannien und EU einigen sich auf Brexit-Entwurf
18:21Jan Josef Liefers: "Nicht ganz Sachsen ist ein Nazi-Nest"
17:59Spahn für Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei
17:42DAX deutlich im Plus - Lufthansa-Aktie legt stark zu
17:27Kultusminister fordern mehr Anerkennung für Lehrer
17:13Scholz ermahnt Italien zur Vorsicht bei Haushaltspolitik
15:47Gabriel: US-Demokraten sollten der SPD eine Warnung sein

Börse

Am Dienstag hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.472,22 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,30 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien der Deutschen Lufthansa mit über vier Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Maas ist optimistisch vor Treffen mit Putin


Heiko Maas / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vor dem Treffen der Bundeskanzlerin mit Russlands Präsident Wladimir Putin in Meseberg hat sich Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) verhalten optimistisch gezeigt, in den Verhandlungen mit Russland über die Ukraine voranzukommen. Der "Welt am Sonntag" sagte Maas: "Wir wollen dem Minsker Prozess eine neue Dynamik verleihen. Ich bin verhalten optimistisch, dass es Chancen für eine Peacekeeping-Mission der Uno gibt."

Noch lägen die Vorstellungen, wie diese Mission gestaltet wird, weit auseinander. "Deshalb verhandeln wir genau darüber mit Kiew und Moskau." Deutsches Ziel bleibe es, die Ukraine zu stabilisieren, einen Waffenstillstand und eine Entflechtung durchzusetzen. "Gelingt die Umsetzung des Minsker Abkommens, können wir über ein Ende der Sanktionen verhandeln. Aber erst dann", so Maas in der "Welt am Sonntag". Maas bekräftigte, dass die Bundesregierung entgegen einiger innenpolitischer Stimmen auch aus seiner eigenen Partei bei der Ablehnung einer de facto Anerkennung der russischen Besetzung der Krim bleiben werde. "Wenn wir die Krim als russisches Territorium anerkennten, wäre das womöglich eine Einladung an andere, völkerrechtswidrig zu handeln. Deshalb war es richtig, dass die EU kurz vor der Sommerpause die Sanktionen gegen Russland verlängert hat - einstimmig übrigens, mit der Stimme Italiens, obwohl die dortigen Regierungsparteien im Wahlkampf zunächst anderes intoniert hatten. Dieses Beispiel zeigt, wie sehr die EU ihre Werte ernst nimmt - und sich nicht einer vermeintlichen Macht des Faktischen beugt", sagte Maas der "Welt am Sonntag". Insgesamt betrachtet der SPD-Politiker Russlands internationales Wirken nach wie vor kritisch. "Im Moment habe ich den Eindruck, dass Moskau die Chance durch das weltpolitische Vakuum, das das Weiße Haus hinterlässt, machtbewusst nutzen will. Viele von den Problemlagen, die ich angesprochen habe, beschäftigen uns weiterhin. Denken Sie nur an Russlands Rolle in der Ukraine, im Syrien-Krieg, im UN-Sicherheitsrat." Maas antwortete auf die Frage nach der Kritik aus Teilen der SPD an seiner Russlandpolitik, dass Willy Brandts Ostpolitik nicht mehr zeitgemäß sei. "Die Ostpolitik von Willy Brandt und Egon Bahr war in erster Linie eine Osteuropapolitik. Es ging etwa um das Verhältnis zu Polen. Damals gab es den Warschauer Pakt, und nichts ging ohne die Sowjetunion. Heute haben wir eine vollkommen andere Lage." Man könne die 70er-Jahre nicht mit dem Sommer 2018 vergleichen. "Deshalb brauchen wir heute eine neue europäische Ostpolitik."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 18.08.2018 - 14:01 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung