Mittwoch, 14. November 2018
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Börse

Am Dienstag hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.472,22 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,30 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien der Deutschen Lufthansa mit über vier Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Grüne begrüßen Nahles-Vorstoß zu "Daten-für-Alle"-Gesetz


Andrea Nahles / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Vorstoß von SPD-Chefin Andrea Nahles, Internetgiganten unter bestimmten Voraussetzungen zur Preisgabe ihrer Daten zu verpflichten, stößt bei den Grünen auf ein positives Echo. "Wenigstens ein Teil der Regierung scheint nun endlich zu begreifen, dass wir der gigantischen Macht- und Marktkonzentration großer Internetgiganten Einhalt gebieten müssen", sagte der Obmann der Grünen-Fraktion im Bundestags-Digitalausschuss, Dieter Janecek, dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). "Die Konzentration von höchstpersönlichen Daten und Informationen von Milliarden Menschen weltweit in der Hand von wenigen Werbeunternehmen wie Facebook, Google & Co. birgt ein enormes Missbrauchspotenzial."

Deshalb fordere seine Partei seit langem, "dass Netzwerkeffekte im Wettbewerbsrecht stärker berücksichtigt werden und bei zu großer Marktkonzentration auch missbrauchsunabhängig entflochten werden kann", so Janecek. Die Fusion von WhatsApp und Facebook hätte nie zugelassen werden dürfen. Auch in anderen Bereichen sieht er problematische Entwicklungen. "Das Agieren von Amazon im Onlinehandel drückt den Einzelhandel an die Wand, und Uber unterläuft Sozial- und Versicherungsstandards", sagte er. "Das kann so nicht weitergehen." Ob ein "Daten-für-alle"-Gesetz, wie Nahles es vorschlägt, der richtige Ansatz sein könne, "wollen wir gerne konstruktiv prüfen", fügte Janecek hinzu. Nahles hatte in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" gefordert, marktbeherrschende Digitalkonzerne unter bestimmten Umständen zur Offenlegung von Daten zu verpflichten. "Wenn wir künftig verhindern wollen, dass Google und Co. ihre Monopolstellung zulasten von Unternehmen und Verbrauchern ausnutzen, brauchen wir dafür innovative Instrumente", heißt es in dem Gastbeitrag der SPD-Chefin. Sie schlägt dafür ein neues "Daten-für-alle"-Gesetz vor. "Sobald ein Digitalunternehmen einen festgelegten Marktanteil für eine bestimmte Zeit überschreitet, ist es verpflichtet, einen anonymisierten und repräsentativen Teil seines Datenschatzes öffentlich zu teilen", schreibt sie. Mit diesen Daten könnten andere Unternehmen und Start-ups eigene Ideen entwickeln und als Produkt an den Markt bringen. "Die Daten gehören dann nicht mehr exklusiv Google, sondern allen", so Nahles.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 14.08.2018 - 15:46 Uhr

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