Donnerstag, 20. September 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Berlin: 45-jährige Motorradfahrerin stirbt bei Verkehrsunfall
Wegen Maaßen-Kompromiss: Wieder Brandbrief an CDU-Mitglieder
Gauland präzisiert Vorstellung von "Revolution" in den Medien
Ischinger: Deutschland soll für EU und NATO neue Schulden riskieren
Saudi-Arabien bekommt weitere deutsche Waffensysteme
FDP: Bundespräsident soll Maaßen nicht ernennen
BGH stärkt Vermieter
Räumung im Hambacher Forst nach Todesfall gestoppt
Champions League: Bayern gewinnen in Lissabon
Ryanair-Vorstand kommt deutschen Piloten entgegen

Newsticker

11:56Berlin: 45-jährige Motorradfahrerin stirbt bei Verkehrsunfall
11:50Brinkhaus rechnet nicht mit vorzeitigem GroKo-Aus
11:40Kritik an Maaßen-Entscheidung reißt nicht ab
11:20DFB verzeichnet erneut Rekord bei Mitgliederzahlen
10:48Verkehrsministerium bestätigt Beanstandungen von Luft-Messstellen
10:39DTM-Pilot Glock regt Rennserie für Frauen an
10:12Fahrgastrekord im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen
09:48Berlins Regierender findet Vorgänge um Maaßen "unwürdig"
09:31DAX startet leicht im Plus - Euro etwas stärker
09:19SPD: Laschet muss Treffen mit Erdogan an Bedingungen knüpfen
08:52Mehr Baugenehmigungen für Wohnungen
08:39Brinkhaus will Bürger bei Grunderwerbsteuer entlasten
08:16Reallöhne im zweiten Quartal gestiegen
07:57Sachsen-Anhalts Finanzministerium fürchtet Defizit
07:44Röttgen empfiehlt Briten zweites Brexit-Referendum

Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Donnerstag zunächst leichte Kursgewinne verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.230 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ministerium gibt privaten Initiativen Mitschuld an Windenergie-Krise


Windräder / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundesregierung gibt Bürgerenergiegesellschaften von Privatpersonen eine Mitschuld am starken Auftragsrückgang der Windkraftanlagenhersteller. Das berichtet das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben) unter Berufung auf die Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Schriftliche Frage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Jürgen Trittin. "Da Bürgerenergieprojekte im Jahr 2017 auch ohne Genehmigung an der Ausschreibung teilnehmen konnten und Bürgerenergieprojekten eine längere Realisierungsfrist gewährt wurde, kann deren Realisierung später erfolgen, was zu einem geringeren Zubau in den nächsten Jahren führen kann", schreibt das Bundeswirtschaftsministerium in der Antwort.

Diese Sonderregelung für Bürgerenergiegesellschaften sei inzwischen abgeschafft worden. Zudem verweist das Ministerium zur Erklärung des drohenden Arbeitsplatzabbaus im Bereich der Windenergie auf die "internationale Marktsituation". Der weltweite Wettbewerb im Bereich der Windenergie habe sich "stark verschärft", heißt es in der Antwort. Der Grünen-Politiker Trittin wies die Darstellung des Ministeriums zurück. "Dass die Bundesregierung jetzt die Schuld den Bürgerenergiegesellschaften in die Schuhe schieben will, ist eine Frechheit. Sie agiert nach dem Motto: `Haltet den Dieb, er hat mein Messer im Rücken!`", sagte Trittin dem RND. "Das größte Arbeitsplatzrisiko in dieser Zukunftsindustrie ist die Bundesregierung", so der frühere Bundesumweltminister. Kanzlerin Angela Merkel und Wirtschaftsminister Peter Altmaier deckelten "aus ideologischen Gründen" den Ausbau der Windenergie, die im Koalitionsvertrag zugesagten Sonderausschreibungen an Kapazitäten würden "auf den Sankt Nimmerleinstag" verschoben. "So wird eine einst boomende Wirtschaft aus dem Land getrieben", mahnte Trittin und erinnerte an den Niedergang der deutschen Solarindustrie: "Erst hat die Große Koalition 40.000 Arbeitsplätze in der Solarindustrie vernichtet, jetzt ist die Windbranche dran. Das ist industriefeindliche Politik", kritisierte Trittin. Der niedersächsische Windradhersteller Enercon hatte bereits angekündigt, mehrere hundert Stellen zu streichen. Der Bundesverband Windenergie (BWE) warnt davor, dass andere Hersteller nachziehen könnten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 14.08.2018 - 13:16 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung