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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig zugelegt und ist wieder auf den Stand gesprungen, den er zuletzt Anfang Dezember hatte. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.205,54 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,63 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Alle Werte waren kurz vor Handelsschluss im grünen Bereich, allen voran aber Continental, Wirecard und BASF. Die Aktie von Beiersdorf dagegen war kurz vor Handelsende nur 0,1 Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Künast rechnet mit höheren Hilfszahlungen für Bauern als 2003


Renate Künast / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Verbraucherschutzexpertin der Grünen, Renate Künast, rechnet angesichts der ersten Länder-Schätzungen über das Ausmaß der Dürreschäden mit deutlich mehr Hilfszahlungen für die Bauern als im Jahr 2003. "Ich gehe davon aus, dass die Hilfszahlungen sicher spürbar höher ausfallen werden. Denn die aktuelle Trockenheitsperiode dauert schon jetzt viel länger als damals", sagte Künast der "Saarbrücker Zeitung".

Vor 15 Jahren hatten Bund und Länder insgesamt 72 Millionen Euro bereitgestellt. Künast war damals Bundeslandwirtschaftsministerin. Die Forderung des Deutschen Bauernverbandes nach Entschädigungsleistungen im Umfang von einer Milliarde Euro wies Künast allerdings kategorisch zurück. "Es wird definitiv keine Hilfen in einer solch exorbitanten Höhe geben." Der Bauernverband müsse endlich verbal abrüsten. "Er fordert großspurig Hilfe und Unterstützung ein. Er muss aber auch sagen, was geben wir dafür zurück. Doch da ist Schweigen im Walde", kritisierte die Grünen-Politikerin. "Das Grundproblem besteht darin, dass wir es immer noch mit einer falschen Agrarpolitik zu tun haben". Die Landwirte seien lange Zeit auch durch den Bauernverband in der Überzeugung bestärkt worden, dass man sich auf den Export und die Massenproduktion konzentrieren müsse. "Sobald aber das Klima und die Futtermittelpreise dabei nicht mitziehen, sind die Bauern die Dummen", so Künast.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.08.2018 - 15:21 Uhr

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