Dienstag, 14. August 2018
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Börse

Am Dienstag hat der DAX praktisch unverändert geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.358,87 Punkten berechnet, eine Veränderung von rechnerisch 0,00 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss, aber bei genauem Hinsehen 0,13 Punkte höher. Bei den Einzeltiteln gab es dagegen deutliche Unterschiede: Aktien von RWE, legten über drei Prozent zu, Adidas und SAP waren kurz vor Handelsende fast zwei Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

EU-Kommission fordert Änderungen bei Justizreform in Rumänien


Parlamentspalast in Bukarest / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Europäische Kommission hat die sozialliberale Regierung im EU-Land Rumänien aufgefordert, von der angestrebten Justizreform Abstand zu nehmen. Die zuständige EU-Justizkommissarin Vera Jourova sagte der "Welt": "Die Gesetzentwürfe der rumänischen Regierung gefährden in ihrer Gesamtheit die Unabhängigkeit der Richter und sie beschneiden die Kompetenzen der Staatsanwälte. Sie untergraben zudem das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Justiz."

Insgesamt würde die "Gewaltenteilung beschädigt", sollten die Pläne umgesetzt werden, erklärte die Kommissarin aus Tschechien. "Es wäre hilfreich, wenn die Regierungspläne für eine Justizreform noch einmal überarbeitet würden", sagte sie weiter. Auf die Frage, ob sie sich wegen der anstehenden EU-Ratspräsidentschaft Rumäniens von Januar bis Ende Juni 2019 Sorgen mache, sagte Jourova: "Das hängt davon ab, wie sich die Dinge entwickeln. Aber im Moment sieht es nicht gut aus." Sie sagte weiter: "Es ist klar, dass Rumänien als EU-Ratspräsidentschaft ab Januar nicht nur für das eigene Land verantwortlich ist, sondern für ganz Europa. Dabei geht es darum, glaubwürdig zu sein, insbesondere auch in Justizfragen." Für ein so genanntes Rechtsstaatverfahren nach Artikel 7, wie gegen Polen, gibt es aber aus ihrer Sicht "im Moment keinen Anlass", betonte die Justizkommissarin. Ein solches Verfahren kann im Extremfall zur Aufhebung der Stimmrechte führen. In Rumänien hatten am vergangenen Wochenende Zehntausende gegen die Regierung des Sozialdemokraten Viorica Dancila protestiert. Sie brachten ihren Unmut gegen die aus ihrer Sicht von der Regierung geförderte Korruption zum Ausdruck. Rumänien ist der EU im Jahr 2007 beigetreten. Im ersten Halbjahr 2019 stehen unter rumänischer EU-Ratspräsidentschaft Themen wie Brexit, der mehrjährige EU- Haushalt und die Europawahlen an.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.08.2018 - 00:00 Uhr

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