Samstag, 18. August 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Professoren gründen liberale Bewegung
Jede zweite Rente wegen voller Erwerbsminderung unter 800 Euro
Pro Asyl kritisiert Seehofers Eckpunkte für Einwanderungsgesetz
Nord Stream 2: Grüne warnen Merkel vor Zugeständnissen an Putin
Evonik wirbt für Nord Stream 2
Von Saboteur in belgischem Atomkraftwerk fehlt jede Spur
Mehrheit braucht Hilfe beim Einrichten technischer Geräte
DAX lässt nach - Bayer mit kräftiger Erholung
Kollegah und Farid Bang wieder auf Platz eins der Album-Charts
Union und SPD streiten über Beitrag zur Arbeitslosenversicherung

Newsticker

01:00Nahles will Sanktionen für junge Hartz-IV-Empfänger abschaffen
00:00Bundesregierung auf Kontakt mit Außerirdischen nicht vorbereitet
00:00Generalinspekteur gegen Wiedereinführung der Wehrpflicht
23:25Wehen Wiesbaden kickt St. Pauli aus dem DFB-Pokal
22:42DFB-Pokal: Schalke und Darmstadt gewinnen
22:17US-Börsen legen zu - Euro wieder über 1,14
20:25Bayern: 27-Jährige ersticht Oma - Mutter auch verletzt
19:42Kraftwerksbetreiber: Kohleausstieg frühestens 2040
18:02Von Saboteur in belgischem Atomkraftwerk fehlt jede Spur
18:00Deutsche Bahn will Glasfasernetz öffnen
17:54Finanzrücklagen der Arbeitsagentur wachsen noch schneller
17:44Fußball-Bundesliga drohen finanzielle Ausfälle
17:35DAX lässt nach - Bayer mit kräftiger Erholung
16:01Evonik wirbt für Nord Stream 2
15:47Pro Asyl kritisiert Seehofers Eckpunkte für Einwanderungsgesetz

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Bei Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.210,55 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,22 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Gegen den Trend deutlich im Plus mit einem Gewinn von über 2,5 Prozent bis kurz vor Handelsende war die Aktie von Bayer. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Kinderschutzbund fordert eigene Anwälte für Minderjährige


Das Strafgesetzbuch in einer Bibliothek / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Als Konsequenz aus dem Freiburger Missbrauchsprozess fordern Kinderschutzverbände mehr Rechte für potenzielle Opfer und höhere Strafen für Täter. "Kinderrechte gehören ins Grundgesetz", sagte Christian Zainhofer, Vizepräsident des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB), den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). "Das Recht des Kindes auf einen Anwalt" müsse gesetzlich verankert werden.

Derzeit können Familiengerichte einen Beistand für ein Kind bestellen, müssen es aber nicht. Das dürfe nicht so bleiben, meint der mit 50.000 Mitgliedern größte deutsche Kinderschutzverband. Kinder verdienten einen "Anspruch auf einen Rechtsbeistand, der ihre Interessen vertritt." Im Freiburger Fall hatte das Gericht darauf verzichtet und sich auf die Mutter verlassen. Die vergewaltigte und missbrauchte ihren heute zehnjährigen Sohn mehr als zwei Jahre lang, zusammen mit ihrem Lebensgefährten. "Es kann nicht sein, dass Gerichte über die Rückführung von Kindern entscheiden, ohne die betroffenen Kinder anzuhören", sagte Zainhofer. Die Deutsche Kinderhilfe fordert härtere Strafen für Kindesmissbrauch. "Wer einen Ladendiebstahl begeht, riskiert bis zu fünf Jahre Haft; wer sich Kinderpornografie verschafft, dem drohen maximal drei Jahre. Dieses eklatante Missverhältnis muss beseitigt werden", sagte Rainer Becker, Vorstandsvorsitzender der Kinderhilfe, den Funke-Blättern. "Das Strafmaß für solche Taten sollte heraufgesetzt werden", so Becker. Kinderschutzbund und Kinderhilfe fordern mehr qualifiziertes Personal bei Polizei, Staatsanwaltschaften und Jugendämtern sowie mehr fachliche Kompetenz in der Justiz. "Für Familienrichter sollten künftig konkrete Qualifikationen vorgeschrieben werden", sagte Kinderhilfe-Chef Becker. Laut DKSB-Vize Zainhofer wären "Kenntnisse des materiellen Familienrechts und des Familienverfahrensrechts" wünschenswert, seien aber "bis heute keine Pflicht" für Richter. "Auch hier müsste dringend nachgebessert werden", so Zainhofer.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 11.08.2018 - 01:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung