Sonntag, 16. Dezember 2018
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Kinderschutzbund fordert eigene Anwälte für Minderjährige


Das Strafgesetzbuch in einer Bibliothek / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Als Konsequenz aus dem Freiburger Missbrauchsprozess fordern Kinderschutzverbände mehr Rechte für potenzielle Opfer und höhere Strafen für Täter. "Kinderrechte gehören ins Grundgesetz", sagte Christian Zainhofer, Vizepräsident des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB), den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). "Das Recht des Kindes auf einen Anwalt" müsse gesetzlich verankert werden.

Derzeit können Familiengerichte einen Beistand für ein Kind bestellen, müssen es aber nicht. Das dürfe nicht so bleiben, meint der mit 50.000 Mitgliedern größte deutsche Kinderschutzverband. Kinder verdienten einen "Anspruch auf einen Rechtsbeistand, der ihre Interessen vertritt." Im Freiburger Fall hatte das Gericht darauf verzichtet und sich auf die Mutter verlassen. Die vergewaltigte und missbrauchte ihren heute zehnjährigen Sohn mehr als zwei Jahre lang, zusammen mit ihrem Lebensgefährten. "Es kann nicht sein, dass Gerichte über die Rückführung von Kindern entscheiden, ohne die betroffenen Kinder anzuhören", sagte Zainhofer. Die Deutsche Kinderhilfe fordert härtere Strafen für Kindesmissbrauch. "Wer einen Ladendiebstahl begeht, riskiert bis zu fünf Jahre Haft; wer sich Kinderpornografie verschafft, dem drohen maximal drei Jahre. Dieses eklatante Missverhältnis muss beseitigt werden", sagte Rainer Becker, Vorstandsvorsitzender der Kinderhilfe, den Funke-Blättern. "Das Strafmaß für solche Taten sollte heraufgesetzt werden", so Becker. Kinderschutzbund und Kinderhilfe fordern mehr qualifiziertes Personal bei Polizei, Staatsanwaltschaften und Jugendämtern sowie mehr fachliche Kompetenz in der Justiz. "Für Familienrichter sollten künftig konkrete Qualifikationen vorgeschrieben werden", sagte Kinderhilfe-Chef Becker. Laut DKSB-Vize Zainhofer wären "Kenntnisse des materiellen Familienrechts und des Familienverfahrensrechts" wünschenswert, seien aber "bis heute keine Pflicht" für Richter. "Auch hier müsste dringend nachgebessert werden", so Zainhofer.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.08.2018 - 01:00 Uhr

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