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Zum Wochenstart hat der DAX leicht nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.299,20 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,01 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Wirecard mit einem kräftigen Kurssprung von über 14 Prozent im Plus, gefolgt von Henkel und von HeidelbergCement. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Widerstand gegen Erdkabel könnte Netzausbau billiger machen


Bauarbeiter / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Zwei der drei geplanten Stromautobahnen, die im Zuge der Energiewende überschüssige Windenergie aus dem Norden nach Süddeutschland bringen sollen, will die Bundesregierung nach Protesten gegen "Monstertrassen" als Kabel unter die Erde legen. Doch auch dagegen regt sich Widerstand - was für Stromkunden eine Ersparnis von mehreren Hundert Millionen Euro bedeuten könnte, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Samstagausgabe). Allein in Sachsen-Anhalt haben sich 16 Gemeinden gegen eine Erdverkabelung gewandt, sagte der Netzbetreiber 50Hertz der FAZ. Laut Bundesnetzagentur, in deren Auftrag 50Hertz den Suedostlink plant, summieren sich die Anträge in Sachsen-Anhalt auf 100 und in Thüringen auf 15 Kilometer.

Hier fordert man Freileitungen statt Erdkabel. Die Gemeinden und Landkreise argumentieren vor allem mit der Schädigung des fruchtbaren Schwarzerdebodens durch die Erdkabel sowie die von diesen ausgehende Erwärmung des Erdreichs. Ob den Anträgen stattgegeben wird, ist offen. 50Hertz prüft das bis zum zweiten Quartal 2019. Sollten die Freileitungen den Vorzug bekommen, würde das für die Stromverbraucher billiger, auf die die Baukosten umgelegt werden. Denn Erdkabel sind gegenüber Freileitungen um den Faktor vier bis acht teurer. Wenn auf einem Fünftel des 580 Kilometer langen Suedostlinks Masten gesetzt und Seile gespannt würden, liefe dies wohl auf eine Kostenreduzierung von Hunderten Millionen Euro hinaus. Aktuell werden die Baukosten auf fünf Milliarden Euro veranschlagt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.08.2018 - 16:33 Uhr

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