Dienstag, 18. Dezember 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Heil begrüßt Einigung bei Fachkräfteeinwanderungsgesetz
Sparkassen und Genossenschaftsbanken investieren in "Yes"
Sarrazin sieht Ausschlussverfahren als Angriff auf Meinungsfreiheit
Schulze will Tabakindustrie für Reinigungsarbeiten zur Kasse bitten
Deutsche Bank warnt vor Geldanlage in Russland
Tempo-30-Zonen wirkungslos gegen Diesel-Stickoxid-Abgase
BAMF-Vize Richter: Erfolgreicher Asylbetrugskampf mit IT-Technik
Finanzvorstand der Munich Re verteidigt konservativen Kurs
Gemeinsamer Fond: Bessere Hilfe für Arbeitslose in Europa
EU verlängert Marine-Mission Sophia im Mittelmeer

Newsticker

17:36Heil begrüßt Einigung bei Fachkräfteeinwanderungsgesetz
17:11Grüne halten Kritik an CO2-Zielen für unbegründet
16:57Merz bereit für Rückkehr in die Politik
16:30Deutsche Hochschulen bauen Förderung von Start-ups aus
15:57CDU-Wirtschaftsrat und FDP sehen Autostandort Deutschland bedroht
14:55Ifo-Chef Fuest kritisiert geplante CO2-Grenzwerte in EU
14:41Eventim schafft Online-Ticketgebühr dauerhaft ab
14:17Kurz will mehr Optimismus unter europäischen Politikern
14:06Bericht: Unionspläne zum Soli entlasten vor allem Besserverdiener
13:58Peter Thiel warnt vor "totalitärer Entwicklung" im Silicon Valley
13:47Altmaier fürchtet Überforderung der Autoindustrie durch Klimaziele
13:47Altmaier fürchtet Überforderung der Autoindustrie durch Klimaziele
13:41Umfrage: Deutsche blicken pessimistischer auf Klimaschutz
13:28Lega-Ökonom signalisiert Entgegenkommen im Haushaltsstreit
13:22Organspende: Parteiübergreifender Antrag gegen Widerspruchslösung

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Dienstagmittag Kursgewinne verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 10.820 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Covestro, Continental und der Deutschen Post. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Puigdemont lobt deutsche Haftanstalten


Gefängnis / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der frühere katalanische Ministerpräsident Carles Puigdemont, der auf seiner Flucht vor der spanischen Justiz zwölf Tage in deutscher Haft zubrachte, nennt seine Zeit in Deutschland "eine sehr bereichernde Erfahrung, menschlich wie politisch". Auch in Haft hätten ihn alle korrekt behandelt, sagt Puigdemont in der aktuellen Ausgabe des "Spiegel". "Ich konnte darauf vertrauen, dass ich mich in einem Rechtsstaat aufhielt und in den Händen von Profis war."

In Spanien sei das anders. Trotz der Gespräche zwischen der Regierung des neuen sozialistischen Premiers Pedro Sánchez in Madrid und der katalanischen Regionalregierung glaubt Puigdemont nicht an eine Lösung. "Auch Sánchez hat im Senat für die Zwangsverwaltung in Katalonien gestimmt." Es herrsche zwar ein anderer Ton mit der sozialistischen Regierung als mit deren konservativen Vorgängern. Aber er habe die Erfahrung gemacht, dass die Sozialisten, wenn sie an der Regierung waren, ebenfalls keinen Föderalismus gewollt hätten. "Wir können nicht so naiv sein zu glauben, dass sie jetzt Ernst machen. Uns interessiert nur, welche Angebote Sánchez auf den Tisch legt." Er wolle nicht das Gesicht Kataloniens in der Welt sein, sagt Puigdemont. "Wir brauchen keine Führer und keine Märtyrer." Es gefalle ihm auch nicht, dass einige seiner Mitstreiter im Gefängnis seien, während er sich in Freiheit befinde, aber er sei auch nicht gern im Exil. Als gescheitert sieht sich Puigdemont nicht: Seine Partei sei die stärkste im Unabhängigkeitslager, er stehe in ständigem Kontakt mit der katalanischen Regierung und arbeite in Brüssel weiter für die Unabhängigkeitsbewegung – einen Widerspruch zur Haltung der Regierung in Barcelona gebe es nicht. "Unter besten Vorzeichen werde ich viele Jahre im Exil leben. Eine pessimistische Analyse sähe mich viele Jahre im Gefängnis. Wenn wir Optimisten sind, glauben wir, dass wir bald nach Hause zurückkehren und dass alle freikommen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 10.08.2018 - 15:41 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung