Donnerstag, 13. Dezember 2018
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.929,43 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,38 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von Fresenius mit einem kräftigen Kurssprung von fast sieben Prozent, gefolgt von den Papieren der Deutschen Bank und von RWE. Grund für die Gewinne bei Fresenius könnte Marktbeobachtern zufolge ein positiver Analystenkommentar sein. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Gabriel attackiert Saudi-Arabien und fordert Solidarität mit Kanada


Fahne von Kanada / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der ehemalige Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat die europäischen Staaten im diplomatischen Streit mit Saudi-Arabien zur Solidarität mit Kanada aufgerufen. Gabriel sagte der "Bild": "Bei Menschenrechten darf es keinen Kredit geben. Und die Verletzung von Menschenrechten ist keine `Einmischung in die inneren Angelegenheiten` eines Staates, sondern ein Verstoß gegen internationalen Prinzipien, wie sie auch in der Charta der Vereinten Nationen festgelegt sind. Der Westen darf nie aufhören, diese Menschenrechte einzufordern."

Gabriel fügte hinzu: "Deshalb verdient Kanada jetzt auch unsere europäische Unterstützung. Weder wirtschaftliche noch politische Drohungen dürfen uns davon abhalten. Sonst verraten wir alles, wofür wir stehen und geben uns selber auf." Zugleich sprach sich der Ex-Minister allerdings dafür aus, den inneren Reformkurs des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salmam zu unterstützen. Gabriel: "Er packt mit großer Energie sehr schwierige Aufgaben an. Erste Verbesserungen für die Rechte von Frauen sind ja nur der Anfang: er bekämpft die Korruption, will die Wirtschaft modernisieren und die Abhängigkeit von Ölexport verringern und bricht mit der Verbindung von Religion und Politik. Damit bekämpft er Fundamentalismus und islamistischen Radikalismus viel konsequenter." Er ergänzte: "Auf der anderen Seite steht eine zum Teil sehr problematische Außenpolitik zum Beispiel im Jemen oder vor einigen Monaten gegenüber dem Libanon. Und nicht zuletzt die Verletzung von elementaren Menschenrechten."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.08.2018 - 12:58 Uhr

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