Sonntag, 21. Oktober 2018
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Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.553,83 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,31 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Adidas, Wirecard und RWE entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Thyssenkrupp-Krise: Wagenknecht will Industriestiftung


Sahra Wagenknecht / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Angesichts der Konzernkrise von Thyssenkrupp hat Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht eine Industriestiftung für Nordrhein-Westfalen gefordert. Eine öffentliche Stiftung biete "der Politik, der Belegschaft und den Kommunen die Möglichkeit, Einfluss auf lebenswichtige Entscheidungen zu nehmen", sagte Wagenknecht der "Neuen Westfälischen" (Freitagsausgabe). Wagenknecht erklärte das Saarland zum Vorbild für NRW. In dem südwestlichen Bundesland sei die Stahlindustrie einst von einer Stiftung gerettet worden.

"Wieso orientieren wir uns nicht daran?" Gewinne würden in dem Modell nicht mehr als Rendite abfließen, sondern ein Polster bilden für Investitionen und schwierige Zeiten, so die Linken-Politikerin. "Man hätte viele Industriearbeitsplätze in NRW retten können, wenn es eine solche Stiftung in der Vergangenheit gegeben hätte." Der nordrhein-westfälische IG Metall-Chef Knut Giesler reagierte wohlwollend auf den Vorschlag. "Die Linke legt mit der Stiftung eine erste Idee auf den Tisch", sagte Giesler der Zeitung. "Wir brauchen diese Diskussion über Regelungen, die vor allem dem Finanzmarkt Einhalt gebieten." Bislang sieht Giesler bei Thyssenkrupp allerdings "ganz besonders die Krupp-Stiftung in der Verantwortung".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.08.2018 - 07:57 Uhr

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