Donnerstag, 13. Dezember 2018
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.929,43 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,38 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von Fresenius mit einem kräftigen Kurssprung von fast sieben Prozent, gefolgt von den Papieren der Deutschen Bank und von RWE. Grund für die Gewinne bei Fresenius könnte Marktbeobachtern zufolge ein positiver Analystenkommentar sein. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Stegner kritisiert Rückführungsabkommen mit Spanien


Ralf Stegner / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner hat das von Innenminister Horst Seehofer (CSU) ausgehandelte Rückführungsabkommen mit Spanien kritisiert. Dem Deutschlandfunk sagte Stegner am Donnerstag, dass es kein Erfolg sei, wenn drei, vier Menschen in der Woche innerhalb von 48 Stunden zurückgeschickt werden könnten. "Der Ertrag von Herrn Seehofer ist wirklich lächerlich klein, und das aufzublasen als Erfolg, dazu muss man schon Mitglied der CSU sein, um das so zu tun."

Gleichzeitig forderte Stegner Solidarität mit Ländern wie Spanien. "Der Kern ist der, dass die Länder, die an den Außengrenzen der EU sind, dass die Küstenländer Hilfe brauchen", sagte Stegner, der auch Oppositionsführer im Landtag von Schleswig-Holstein ist. Man bräuchte eine europäische Einigung, und dazu müsse man mit den Ländern reden. Und wenn es da bilaterale Abkommen gebe, sei das ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, so Stegner. Jedoch würden nationale Alleingänge nicht weiterhelfen, sagte der stellvertretende SPD-Vorsitzende. "Das Problem, das wir in Europa ja überall sehen, dass die Nationalisten überall Aufschwung bekommen. Dem muss etwas entgegengesetzt werden, eine Vision von einem gemeinsamen Handeln in einem sozialen Europa." Das Dublin-Abkommen funktioniere nicht mehr. Es müsse reformiert werden, so Stegner. "Ich finde, wir müssen den Ländern helfen, die hauptbetroffen sind, und das sind eben Griechenland, Italien und Spanien. Und wir brauchen insgesamt europäische Solidarität", forderte Stegner.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.08.2018 - 16:18 Uhr

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