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Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Donnerstagmittag kräftige Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.950 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 1,8 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von Vonovia, Beiersdorf und Merck. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Windradbauer Enercon schließt weitere Stellenstreichungen nicht aus


Windräder / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der größte deutsche Windradbauer Enercon streicht mehr als 800 Stellen in Deutschland – und das könnte erst der Anfang gewesen sein. "Wenn sich nichts ändert, wird das auch noch andere Zulieferer treffen", sagte Enercon-Chef Hans-Dieter Kettwig dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). "Die Situation ist absolut negativ für die gesamte Branche."

In der vergangenen Woche hatte das Unternehmen massive Stellenstreichungen angekündigt. In sechs Zuliefererbetrieben des Auricher Konzerns fallen insgesamt 835 Jobs weg. Auf die Forderung der Betriebsräte, über Alternativen zum angekündigten Jobabbau zu sprechen, will der Enercon-Chef nicht eingehen. "Bei den Entscheidungen, die jetzt in den Zuliefererbetrieben fallen, mischen wir uns nicht ein", sagte Kettwig. Auch an einem runden Tisch mit Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) und Vertretern der Gewerkschaft wolle er nicht teilnehmen. Grund für die Probleme in der Branche ist der extreme Preisverfall für Windstrom in Deutschland. Enercon will daher nun die Produktion in Deutschland deutlich zurückfahren. "Allein mit deutschen Herstellern können wir den Preiskampf nicht gewinnen", sagte Kettwig. Er appellierte an die Bundesregierung, die im Koalitionsvertrag beschlossenen Sonderausschreibungen schnellstmöglich umzusetzen. Es drohe "ein Desaster", wenn jetzt nichts passierte. Schließlich gäbe es noch viele Zulieferer in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Mittlerweile hängen mehr als 143.000 Jobs an dem grünen Industriezweig.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.08.2018 - 13:54 Uhr

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