Mittwoch, 20. März 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Oppermann gegen Ausschluss von Huawei vom 5G-Netzausbau
Lambsdorff kritisiert Kubicki für Forderung nach Botschafter-Rauswurf
Gewerkschaften empört über CSU-Rentenvorschlag
Bericht: Erneuter Fall von Kinderpornografie bei NRW-Polizei
Neuer Wirtschaftsweiser will höhere Spitzensteuer
EU-Kommissionsvize Katainen gegen Lockerung des Wettbewerbsrechts
Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe gesunken
Bafin nennt Bedingungen für Großbankenfusion
Sachverständigenrat korrigiert Wachstumsprognose nach unten
Alfred Schreuder wird neuer Cheftrainer bei Hoffenheim

Newsticker

03:00Kindler wirft Scholz "finanzpolitisches Harakiri" vor
03:00Linken-Verteidigungsexperte kritisiert Einmischung von US-Botschafter
00:00Kommunen kritisieren geplante Integrationsmittel-Kürzung
00:00Chiles Außenminister befürchtet Flüchtlingskrise in Lateinamerika
23:15Start-up-Investor besorgt um Zukunft von europäischen Internetfirmen
23:00Steuerzuschuss zur Rente steigt bis 2023 auf 114 Milliarden Euro
23:00Heil plant Änderungen an Grundrenten-Konzept
21:57Timmermans will EU-Strukturmittel in Wohnungsbau investieren
21:31Karliczek will ausländische KI-Experten nach Deutschland locken
21:16US-Börsen uneinheitlich - Euro und Gold stärker
21:12Union will mit staatlicher Mobilfunkgesellschaft Funklöcher stopfen
20:56Entwicklungsminister will gegen Finanzplanung von Scholz protestieren
20:41Bafin nennt Bedingungen für Großbankenfusion
20:33Timmermans lehnt Gespräche über künftigen EU-Kommissionschef ab
19:51Bankenfusion: Bouffier sieht keine aktive Rolle der Bundesregierung

Börse

Am Dienstag hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.788,41 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,13 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren fielen deutlich besser als erwartet aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ethikdebatte über Bluttests bei Schwangeren läuft an


Krankenhaus / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Auf den Bundestag kommt eine Ethikdebatte über Bluttests bei Schwangeren zur Erkennung von erkrankten Embryonen zu. Zehn Bundestagsabgeordnete von CDU/CSU, SPD, FDP, Linken und Grünen stoßen laut eines Berichts der "Bild am Sonntag" eine solche Diskussion an und fordern in dem interfraktionellen Positionspapier "Vorgeburtliche Bluttests - wie weit wollen wir gehen?" eine Parlamentsdebatte über Risiken und Nutzen. Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) und seine grüne Amtskollegin Katrin Göring-Eckardt unterstützen laut "Bild am Sonntag" die Debatte und haben zugesagt, das Positionspapier mitzuzeichnen.

Aktuell prüft der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen, ob der Bluttest auf Trisomie 21 (Downsyndrom) in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen und als Regelleistung bezahlt wird. Bei dieser Untersuchung reicht eine Blutprobe der werdenden Mutter, um den Gendefekt Trisomie 21 beim Embryo zu erkennen. Für Rudolf Henke (CDU), Vize-Vorsitzender des Gesundheitsausschusses und Präsident der Ärztekammer NRW, ist es höchste Zeit für eine gesamtgesellschaftliche Bewertung dieser Methode. Der Unterzeichner des Positionspapiers sagte "Bild am Sonntag": "Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es auch für andere genetische Abweichungen Bluttests gibt. Die Debatte, ob wir als Gesellschaft eine Charakterisierung der Ungeborenen anhand ihrer genetischen Merkmale haben wollen, können wir nicht allein den Ärzten und Krankenkassen überlassen. Das geht uns alle an. Das sind wir gerade auch den Kindern schuldig." Henke betont, dass auch Menschen mit Downsyndrom ein "beglückendes Leben" führen könnten. Den im Vergleich zur Fruchtwasseruntersuchung für Mutter und Kind risikoärmeren Bluttest will er aber nicht verhindern: "Wenn man damit Fruchtwasseruntersuchungen vermeidet, darf man das Schwangeren nicht vorenthalten." Die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat als Unterzeichnerin eine kritischere Position. In "Bild am Sonntag" sagte sie: "Ein Test für alle Frauen bedeutet die Einführung einer Reihenuntersuchung auf Downsyndrom. Das halte ich für ein falsches Signal. Es käme einer Aufforderung gleich, systematisch nach Menschen mit Downsyndrom zu suchen, um eine Abtreibung zu ermöglichen. Das bedeutet für mich in der Konsequenz, dass ein Leben mit Downsyndrom als lebensunwert gesehen wird." Schmidt ist "wichtig, dass wir alle mehr anerkennen, wie viel Menschen mit Downsyndrom unserer Gesellschaft zu geben haben: als Musiker, Schauspieler oder Kellner und vor allem als Mensch."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 22.07.2018 - 09:58 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung