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Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Donnerstagmittag kräftige Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.950 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 1,8 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von Vonovia, Beiersdorf und Merck. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Habeck: "Europa muss neue Allianzen schmieden"


Robert Habeck / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Grünen-Chef Robert Habeck hat die Europäer dazu aufgerufen, neue Bündnispartner zu suchen. "Wir dürfen zwar die Hoffnung auf ein Amerika nach Donald Trump, in dem die transatlantischen Beziehungen wieder Kraft entfalten, nicht aufgeben", sagte Habeck den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). "Aber klar ist jetzt: Europa muss neue Allianzen schmieden, auch mit Asien."

Europa müsse sich von dem Gedanken lösen, dass es "nur den einen richtigen Alliierten" gebe, betonte Habeck. "Anstelle der alten Lager sollte ein Bündnisgeflecht treten, das stark genug ist, neue Kriege zu unterbinden." Wichtig sei dabei, dass "Europa geeint agiert", forderte der Parteichef. "Sonst spielen wir gar keine Rolle mehr. Auch Deutschland nicht." US-Präsident Trump, fügte er hinzu, habe "einen Plan: die Zerstörung der alten Ordnung". Im Handelskonflikt mit den USA könne China ein Partner sein, sagte Habeck. Die Europäer müssten "wehrhaft" sein in der Auseinandersetzung mit Trump und nach dem Motto verfahren: "Wer nicht hören kann, muss fühlen." Deshalb sei es richtig, dass die EU mit höheren Importzöllen auf Jeans, Whiskey und Lebensmittel reagiert habe - auch wenn Trump jetzt Importzölle auf Autos verhänge. Zugleich warnte Habeck vor einer überstürzten Erhöhung der deutschen Verteidigungsausgaben, wie der US-Präsident dies fordert. "Vor der Frage des Wieviel muss das Wozu geklärt werden", sagte er. "Am Anfang muss eine strategische Analyse stehen, was die Aufgaben der Bundesbewehr und der europäischen Partner heute sind." Davon abhängig müsse man dann die Ausgaben bestimmen, nicht andersherum.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 22.07.2018 - 01:00 Uhr

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