Freitag, 19. Oktober 2018
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.589,21 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,07 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Linde, der Deutschen Börse und von Bayer entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bamberger Erzbischof: Priester reden zu viel im Gottesdienst


Katholischer Pfarrer in einer Messe / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat die Wortlastigkeit katholischer Gottesdienste kritisiert. "Wir Priester neigen dazu, die Menschen überzubeanspruchen, sie intellektuell zu überfordern. Ständig sollen sie irgendetwas sagen oder über irgendetwas nachdenken", sagte Schick der "Welt" (Samstagsausgabe).

"Wir bräuchten in der Liturgie viel mehr Räume der Stille, wo der Mensch selber mit seinem lieben Gott sprechen kann. Glaube ist etwas Persönliches, etwas Du-Haftes. Du-Beziehungen brauchen auch Ruhe. Da darf nicht ständig jemand dazwischenreden." Schick, der kommende Woche die Premiere der Bayreuther Festspiele besuchen wird, verglich die katholische Liturgie mit Richard Wagners Opern. Die Vermittlung von Glaubensinhalten gelinge nicht nur mit Sprache allein, so Schick. "Deshalb gehören zum katholischen Gottesdienst nicht nur Worte, sondern auch Gesten, Klangeffekte wie Schellen oder Glocken, Gerüche wie Weihrauch - und eben auch Musik. Ein Gesamtkunstwerk, wie bei Wagner." Er komme jedes Jahr nach Bayreuth, so Schick weiter. "Premiere, Mittelloge, die ganzen Promis. Das hat schon seinen Reiz, auch für Bischöfe." Zugleich warnte der Bamberger Erzbischof davor, die Rezeptionsgeschichte von Wagners Werken zu vergessen. "Man darf sich nicht von der Musik einlullen lassen", so Schick. "Zumindest kann sie bestimmte Tendenzen im Menschen verstärken. So wie sie es etwa bei Hitler und anderen Nazi-Größen getan hat."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 20.07.2018 - 12:13 Uhr

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