Dienstag, 14. August 2018
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Am Dienstag hat der DAX praktisch unverändert geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.358,87 Punkten berechnet, eine Veränderung von rechnerisch 0,00 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss, aber bei genauem Hinsehen 0,13 Punkte höher. Bei den Einzeltiteln gab es dagegen deutliche Unterschiede: Aktien von RWE, legten über drei Prozent zu, Adidas und SAP waren kurz vor Handelsende fast zwei Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

DLV-Präsident: Fußball ist fast nur noch Kommerz


Fußbälle / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), Jürgen Kessing, hat Kritik am Kommerz im Fußball geübt. "Möglicherweise wird die WM in Russland mal der Knackpunkt für den Fußball in Deutschland. Fußball ist bei uns weniger Sport, vielmehr Entertainment und fast nur noch Kommerz", sagte Kessing der "Heilbronner Stimme" (Freitagsausgabe).

"Das spüren die Menschen. Was den Sport eigentlich ausmacht, das Kämpfen, ist irgendwie verloren gegangen." Ob das wieder zu reparieren sei, zeige die Zukunft. Das sei die Chance für andere Sportarten, in denen Athleten "authentischer rüberkommen". Kessing bedauerte dennoch das frühe Ausscheiden der Fußballnationalelf bei der WM in Russlan: "Als Sportler bin ich ein Stück weit traurig, dass die Fußballer so schlecht wie nie abgeschnitten haben", sagte er der Zeitung. Auf der anderen Seite sei das aber das eine Chance für die Leichtathleten, zu zeigen, dass es noch deutsche Athleten gebe, die sehr erfolgreich sein könnten. "Deswegen freuen wir uns auf die Heim-EM in Berlin - wann hat man das schon mal im eigenen Land?" Am kommenden Wochenende findet die nationale Leichtathletikmeisterschaft in Nürnberg statt, am 7. August beginnt die EM in Berlin. Auf die Frage, ob er bei der Heim-EM auf ein Sommermärchen hoffe, sagte der DLV-Präsident: "Wenn es noch eines gibt, dann nur bei uns. Die Fußballer haben es nicht geschafft. Wir hoffen auf eine Stimmung wie bei der EM 1986 in Stuttgart, da träumen heute noch viele davon. Dort herrschte Gänsehaut-Atmosphäre, die wünschen wir uns auch für Berlin." Der Verbandschef hofft auf höhere TV-Quoten als zuletzt: "Der Fußball hat es verstanden, einen Hype auszulösen, dass fast alle anderen Sportarten ins Hintertreffen geraten sind." Man hoffe, durch die EM wieder etwas Rückstand aufzuholen und sei dankbar, dass man mit ARD und ZDF einen Vertrag bis 2024 für Großveranstaltungen besitze. "Andere Sportarten finden im TV gar nicht mehr statt", so Kessing.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 20.07.2018 - 11:30 Uhr

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