Dienstag, 14. August 2018
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Börse

Am Dienstag hat der DAX praktisch unverändert geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.358,87 Punkten berechnet, eine Veränderung von rechnerisch 0,00 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss, aber bei genauem Hinsehen 0,13 Punkte höher. Bei den Einzeltiteln gab es dagegen deutliche Unterschiede: Aktien von RWE, legten über drei Prozent zu, Adidas und SAP waren kurz vor Handelsende fast zwei Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ex-Wirtschaftsminister Gabriel gegen Zerschlagung von Thyssenkrupp


Sigmar Gabriel / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der frühere Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) warnt vor einer Zerschlagung des Thyssenkrupp-Konzerns. "Die Politik muss im Konflikt um Thyssen-Krupp Partei ergreifen. Sie muss sich auf die Seite der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Thyssenkrupp stellen, sie muss die Finanzinvestoren für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Gemeinwohl gewinnen oder sie notfalls in die Schranken weisen", schreibt er in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" (Freitagausgabe).

"Im Ruhrgebiet bahnt sich eine strukturpolitisches Erdbeben an: Sowohl der schwedische Finanzinvestor Cevian als auch Paul Singers Hedgefonds Elliott scheinen auf eine Zerschlagung des Traditionskonzerns Thyssen-Krupp zu zielen." Es gehe dabei nicht nur um ein Stück Industriegeschichte. "Es geht um den Erhalt der Sozialen Marktwirtschaft und ihr gesellschaftliches Fundament", so Gabriel. Auch deshalb müssten sich die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft für den Erhalt des Unternehmens einsetzen. Wenn das nicht gelänge, bedeute das einen weiteren "Rückschlag im Kampf gegen die Demokratiefeinde" in Deutschland. "Schon heute ist die AfD da besonders stark, wo Industriearbeitsplätze in großem Ausmaß verloren gingen." Das sei kein Zufall und kein rein deutsches Phänomen, so Gabriel. "Trump war im deindustrialisierten Rust-Belt erfolgreich und der "Front National" im industriellen Norden Frankreichs. Zum Brexit wäre es nie gekommen, wenn die britischen Arbeiter sich in Europa sicher gefühlt hätten", so der ehemalige SPD-Vorsitzende. Neuer Nationalismus und Protektionismus erhalten laut Gabriel nicht zuletzt deshalb Aufschwung, weil Menschen das als eine Art "Notwehrakt gegen einen ignoranten Kasino-Kapitalismus" betrachteten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.07.2018 - 16:59 Uhr

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