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Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.080 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Für Verunsicherung bei den Anlegern sorgte Marktbeobachtern zufolge einmal mehr der Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Blüm kritisiert fehlende Menschlichkeit in Asyldebatte


Flüchtlinge auf der Balkanroute vor einem Grenzzaun / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Streit der Unionsparteien über die Zuwanderung und den sogenannten "Masterplan" hat der ehemalige Sozialminister Norbert Blüm (CDU) Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) scharf angegriffen. In der Debatte um Quoten und Zurückweisungen gehe die Menschlichkeit verloren, sagte Blüm der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Begriffe wie "Asyltourismus" und "Asylgehalt", die der bayerische Ministerpräsident Markus Söder verwendet hatte, nannte er "zynisch" und "schamlos".

Seehofers Strategie der geschlossenen Grenzen sei nicht nur grundsätzlich falsch, sie sei auch parteitaktisch ein Fehler: "Wenn sie glauben, sie könnten auf die Tour die AfD klein halten, dann kann ich nur sagen: Das Original ist immer besser als die Kopie." Die Union stehe vor eine historischen Weggabelung, sagte Blüm. "Es geht um die Alternative zwischen nationaler und europäischer Politik". Nötig sei in der Flüchtlingspolitik eine europäische Lösung. Mit Grenzkontrollen und Zurückweisungen von Flüchtlingen sei wenig gewonnen. Man müsse die Probleme in den Herkunftsländern der Menschen angehen. "Wenn da der Hunger ausbricht - als Familienvater würde ich doch auch abhauen", sagte Blüm. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe absolut richtig gehandelt, als sie im Herbst 2015 die Grenzen öffnete. "Was hätte sie denn machen sollen? Hätte sie Zehntausende verzweifelte Flüchtlinge mit Wasserwerfern von der Autobahn spülen sollen?" Es sei "menschenverachtender Zynismus", Menschen, die aus Krieg und Not geflohen seien, als "Asyltouristen" zu bezeichnen, so der überzeugte Katholik. Der CDU-Politiker mahnte aber auch, dass in der Migrationspolitik europäische Solidarität gefragt sei, "das ist nicht nur eine Aufgabe von Deutschland".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.07.2018 - 10:52 Uhr

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