Dienstag, 23. Oktober 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Wirtschaftshistoriker: EZB soll Italien stärker stützen
Nach Finanzaffäre: Bischof beklagt mangelnden Reformwillen der Kirche
INSA-Umfrage: Grüne und SPD in Hessen gleichauf
2. Bundesliga: FC St. Pauli springt auf den dritten Platz
Wirtschaftsverbände kritisieren Regierungspläne für Unternehmenssanktionen
Frankreichs Finanzminister fordert höhere Steuer für Digitalunternehmen
Aiwanger möchte Freie Wähler in den Bundestag bringen
Drei Asylbewerber mit Wiedereinreisesperren abgewiesen
Lambsdorff fürchtet "neues Hochrüsten" zwischen USA und Russland
Grüne gehen auf Braunkohle-Beschäftigte zu

Newsticker

19:14Lehrer fordern "nationale Kraftanstrengung" für Bildungsreformen
19:02Gewerkschaft kritisiert Umgang mit RWE-Mitarbeitern
18:38Deutsche Hochschulen leiden zunehmend unter Personalproblemen
18:09Hackerangriff auf Gaskraftwerk: Neue Vorwürfe Richtung Russland
17:49Karliczek sieht Kurs der Regierung durch OECD-Bericht bestätigt
17:41DAX kräftig im Minus - Bayer-Aktie mit Kurseinbruch
17:11Zahl der Bußgeldverfahren gegen Airlines deutlich angestiegen
16:05EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück
14:57INSA-Umfrage: Grüne und SPD in Hessen gleichauf
14:43Zahl der Kinderzuschlag-Bezieher gesunken
14:24KMK-Chef fühlt sich von OECD-Bericht bestätigt
14:07ZDF dreht Schätzing-Verfilmung "Der Schwarm" in englischer Sprache
13:50HSV entlässt Cheftrainer Titz - Hannes Wolf übernimmt
13:36Chemnitz: Pkw-Fahrer prallt gegen Baum und stirbt
13:34Nouripour will strategische Partnerschaft mit Saudi-Arabien beenden

Börse

Am Dienstag hat der DAX kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.274,28 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 2,17 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Fresenius Medical Care, der Deutschen Lufthansa und von Continental entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Blüm kritisiert fehlende Menschlichkeit in Asyldebatte


Flüchtlinge auf der Balkanroute vor einem Grenzzaun / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Streit der Unionsparteien über die Zuwanderung und den sogenannten "Masterplan" hat der ehemalige Sozialminister Norbert Blüm (CDU) Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) scharf angegriffen. In der Debatte um Quoten und Zurückweisungen gehe die Menschlichkeit verloren, sagte Blüm der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Begriffe wie "Asyltourismus" und "Asylgehalt", die der bayerische Ministerpräsident Markus Söder verwendet hatte, nannte er "zynisch" und "schamlos".

Seehofers Strategie der geschlossenen Grenzen sei nicht nur grundsätzlich falsch, sie sei auch parteitaktisch ein Fehler: "Wenn sie glauben, sie könnten auf die Tour die AfD klein halten, dann kann ich nur sagen: Das Original ist immer besser als die Kopie." Die Union stehe vor eine historischen Weggabelung, sagte Blüm. "Es geht um die Alternative zwischen nationaler und europäischer Politik". Nötig sei in der Flüchtlingspolitik eine europäische Lösung. Mit Grenzkontrollen und Zurückweisungen von Flüchtlingen sei wenig gewonnen. Man müsse die Probleme in den Herkunftsländern der Menschen angehen. "Wenn da der Hunger ausbricht - als Familienvater würde ich doch auch abhauen", sagte Blüm. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe absolut richtig gehandelt, als sie im Herbst 2015 die Grenzen öffnete. "Was hätte sie denn machen sollen? Hätte sie Zehntausende verzweifelte Flüchtlinge mit Wasserwerfern von der Autobahn spülen sollen?" Es sei "menschenverachtender Zynismus", Menschen, die aus Krieg und Not geflohen seien, als "Asyltouristen" zu bezeichnen, so der überzeugte Katholik. Der CDU-Politiker mahnte aber auch, dass in der Migrationspolitik europäische Solidarität gefragt sei, "das ist nicht nur eine Aufgabe von Deutschland".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 19.07.2018 - 10:52 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung