Donnerstag, 16. August 2018
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Am Mittwoch hat der DAX nach einem positiven Start kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.163,01 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,58 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Vom Hoch am Vormittag ging es immerhin über drei Prozent nach unten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Milchviehhalter fordern Merkels Unterstützung für Bauern


Kuh / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor ihrem Besuch auf einem Bauernhof in Schleswig-Holstein aufgefordert, die deutsche und europäische Agrarpolitik neu auszurichten. "Es geht so nicht weiter. Mehrere Krisen in schneller Folge haben die Milchbetriebe massiv geschwächt", sagte Verbands-Sprecherin Jutta Weiß der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstagsausgabe).

Die Betriebe müssten wieder in die Lage versetzt werden, ihr Einkommen in erster Linie über ihr Produkt Milch zu erwirtschaften. Derzeit hänge die Existenz vieler Milchbauern an den Direktzahlungen der EU. Über den Milchpreis sei nicht genug Geld zu verdienen. "Die Rolle der Bauern in der Kette der Lebensmittelproduktion muss gestärkt werden und der EU-Milchmarkt muss krisenfester gestaltet werden", forderte Weiß. "Wir wollen nicht immer nach öffentlichen Geldern rufen müssen." Die Grünen im Bundestag riefen die Kanzlerin angesichts der anhaltenden Trockenheit gerade in Norddeutschland zur Unterstützung der Landwirtschaft auf. Der agrarpolitische Sprecher Friedrich Ostendorff sagte der Zeitung: "Die Lage ist in vielen Betrieben dramatisch. Wir stehen vor schweren Ernteausfällen. Es drohen Betriebspleiten." Merkel müsse sich dafür einsetzen, dass die Agrarzahlungen aus Brüssel frühzeitiger ausgezahlt werden, um die Liquidität der Betriebe zu sichern.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.07.2018 - 07:29 Uhr

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