Donnerstag, 18. Oktober 2018
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Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

FDP will ARD und ZDF "deutlich verschlanken"


ARD-Hauptstadtstudio / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Rundfunkbeitrag fordert die stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, Katja Suding, eine "grundlegende Reform" des öffentlich-rechtlichen Rundfunk . Das Urteil dürfe nicht als ein "Weiter so" verstanden werden, sagte Suding der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstagausgabe): "Wir sollten es zum Anlass nehmen, um nun über Struktur, Auftrag und Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks reden." Die FDP fordere eine grundlegende Reform: "Nur so findet der Rundfunkbeitrag auch in Zukunft Akzeptanz", sagte Suding.

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist für die stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende "ein Schritt in die richtige Richtung". Es sei schwer zu verstehen, warum ein Mensch auch für seine Zweitwohnung den Beitrag zahlen müsse, obwohl er niemals gleichzeitig in beiden Wohnungen Rundfunk konsumieren könne. "Davon abgesehen bleibt nach dem Urteil weiterhin nicht nachvollziehbar, warum ein Single nach geltender Gebührenordnung stärker belastet wird als eine Familie oder Wohngemeinschaft", sagte Suding der "Passauer Neuen Presse". Auch ändere der Richterspruch nichts an den grundlegenden Strukturen und Programmangeboten. "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte sich in Zukunft vorwiegend auf Bildung, Kultur und Informationsvermittlung konzentrieren", erklärte die FDP-Politiker. "Für die Grundversorgung benötigt man keine 20 Sender und Doppelstrukturen. Da lässt sich einiges einsparen." Durch eine Neudefinition des Auftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, verbunden mit einer Verschlankung der Strukturen, lasse sich enorm viel einsparen, unterstrich Suding. "Wir wollen, dass diese Einsparungen dafür genutzt werden, um den Rundfunkbeitrag zu senken. Übrigens fordern wir auch, dass in den Rundfunkräten künftig weniger Vertreter mit Parteibuch sitzen", sagte die FDP-Bundes-Vize der "Passauer Neuen Presse": "Wir wollen die politische Unabhängigkeit der Anstalten weiter stärken."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.07.2018 - 05:00 Uhr

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