Samstag, 15. Dezember 2018
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Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bundesbank drohen US-Sanktionen im Iran-Streit


Deutsche Bundesbank / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundesbank gerät im Ringen um den Erhalt des Iran-Atomabkommens immer stärker unter Druck. Die deutsche Zentralbank soll nach dem Willen Irans auch Milliarden-Zahlungen für iranische Öllieferungen an Indien in Euro an die Notenbank in Teheran transferieren. Das berichtet das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf diplomatische Kreise.

Zudem möchte die EU-Kommission, dass die Bundesbank und andere europäische Zentralbanken Geld nach Teheran überweisen für iranische Lieferungen. Damit soll Irans Regierung bewiesen werden, dass Europa alles dafür tut, Iran die wirtschaftlichen Vorteile aus dem Atomabkommen zukommen zu lassen. Das hatten die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Chinas, Russlands und EU-Außenkommissarin Federica Mogherini dem iranischen Außenminister Mohammed Javad Zarif bei ihrem jüngsten Treffen in Wien zugesagt. Der Iran droht sonst nach dem Ausstieg aus dem Nukleardeal seinerseits seine darin geregelte Verpflichtung zur Nichtanreicherung von hochgradigem Uran aufzukündigen. Die Europäer, Russland und China wollen den Vertrag nach dem einseitigen Ausstieg der USA unter Präsident Donald Trump aus dem noch von seinem Vorgänger Barack Obama mit ausgehandelten Abkommen erhalten. Die Bundesbank gerät so zwischen die Fronten: Einerseits soll sie mindestens dreistellige Millionenbeträge nach Teheran überweisen, wenn die Bundesregierung sich mit anderen europäischen Partnern auf Iran-Zahlungen einigt. Andererseits drohen die USA, die Anfang August in Kraft tretenden US-Sanktionen auch auf Vertreter europäischer Zentralbanken auszuweiten. Vor allem die Bundesbank gerät dabei durch republikanische Hardliner in Washington immer stärker ins Visier.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 17.07.2018 - 19:21 Uhr

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