Freitag, 19. Oktober 2018
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Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.589,21 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,07 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Linde, der Deutschen Börse und von Bayer entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Tunesiens Anti-Terror-Behörde bekräftigt Folterverbot


Tunesien / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Anti-Terror-Behörde des tunesischen Justizministeriums hat Mutmaßungen zurück gewiesen, der aus Deutschland abgeschobene Sami A. könnte in Tunesien gefoltert werden. Sprecher Sofiane Sliti sagte "Bild": "Folter ist für uns eine rote Linie, Folter gibt es in Tunesien nicht. Wer das behauptet, lügt."

Gleichzeitig betonte Sliti die Zuständigkeit Tunesiens für den Fall: "Er hat nur einen tunesische Staatsangehörigkeit, also sind alleine tunesische Behörden zuständig. Ihm wird vorgeworfen, Terroristen in Afghanistan trainiert und extremistische Gruppen in Deutschland unterstützt zu habem. Und er war der Bodyguard von Osama bin Laden." Deutsche Behörden haben laut dem tunesischen Justizministerium bislang keinen Kontakt aufgenommen, um über eine mögliche Rückführung zu sprechen. Sliti: "Es gibt keine Kontaktaufnahme, aber auch wenn es die gäbe, kann ich nur sagen: Der Mann ist Tunesier und nicht Deutscher. Also sind nur wir zuständig." Der tunesische Anwalt von Sami A. verlangt unterdessen eine sofortige Rückführung seines Mandanten nach Deutschland. Seif Eddine Makhlouf, der nach eigener Auskunft Sami A. am Montag das erste Mal besuchen kann, sagte "Bild" (Montagausgabe): "Der deutsche Innenminister hätte meinen Mandanten nie nach Tunesien abschieben dürfen. Das ist ein unglaublicher Skandal, der in Deutschland passiert ist, schließlich sind keine der Vorwürfe jemals bewiesen worden. Es gibt nichts, weshalb mein Mandant in Deutschland verurteilt wurde. Wir werden jetzt dafür sorgen, dass er freikommt, dann deutsche Papiere erhält und zurück nach Deutschland gebracht wird. Er hat vier Kinder, die zuhause auf ihn warten. Deutschland muss ihm einen Pass oder andere Dokumente geben, damit er zurück kann." Makhlouf wehrte sich gleichzeitig gegen die Vorwürfe gegen seinen Mandanten. Der Anwalt sagte "Bild" weiter: "Es sind alles Lügen, die man jetzt hier in Tunesien erfindet, um ihn festzuhalten, davon wird nichts bestand haben. Ich bin optimistisch, dass er sehr schnell freigelassen wird. Wenn er wirklich Bodyguard von Osama bin Laden gewesen wäre, dann hätten doch die USA ihn nie frei durch Deutschland laufen lassen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 16.07.2018 - 00:00 Uhr

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